
Seit dem Ausbruch der Finanzkrise hat sich die Welt im professionellen Immobilienhandel verändert. Versicherungen, Pensionskassen und Spezialfonds, die die ganze Zeit als ’langweilige’ und ’schwierige’ Kandidaten tituliert wurden, sind in Zeiten, in denen fast nichts mehr geht, gefragter denn je. Investoren, von denen zuvor kaum jemand etwas gehört hat und deren Namen eher an Boy-Groups bei MTV erinnern, haben den Markt aufgemischt und die Preise in die Höhe getrieben.
Auf der Angebotsseite sieht es nicht anders aus.
„Waren es einst die opportunistischen Renditebringer, die sich als Schnäppchen getarnt haben, sind es heute die Immobilien, die weniger volatil sind, aber auch weniger Risiko in sich bergen, die gefragt sind“,
sagt Ralph Schonder (Foto), Gesellschafter und Investmentberater bei NAI apollo und als Geschäftsführer für die strategische Ausrichtung der Schwestergesellschaft NAI apollo living verantwortlich.
„Das Motto heißt: back to the roots – es gibt keine Geschäfte ohne Gegenwert mehr, der Reinigungsprozess ist abgeschlossen.“
Kapital, das angelegt werden will, gibt es nach wie vor. In Zeiten, in denen sich der DAX halbiert hat und angesehene Unternehmen, die vor einigen Monaten noch AAA geratet wurden, heute vor der Zahlungsunfähigkeit stehen, schauen Investoren genau hin.
Investoren legen ihr Geld derzeit in Fachmärkten und in Wohnimmobilien an
Ralph Schonder:
„Auch wenn ich lange nach dem Krieg geboren wurde, stimmen die Anlagepräferenzen der Investoren nachdenklich, da der Fokus der Nutzungsart bei den gesuchten Immobilien immer häufiger auf die Grundbedürfnisse Nahrung und Wohnen gerichtet ist.“
In der Vielzahl der Gespräche mit Investoren kann Schonder eine verstärkte Nachfrage nach Fachmärkten aus dem Lebensmitteleinzelhandel feststellen. Essen müssen die Menschen immer. Am stärksten sind Neubauten nachgefragt, Lage, Lage, Lage vorausgesetzt – da wird dann auch gerne etwas mehr bezahlt, bzw. eine geringere Rendite in Kauf genommen.
Kontinuierliche Mietpreissteigerung
Willkommen sind zudem Wohnimmobilien. Hier ist ein Totalausfall nahezu ausgeschlossen. Selten waren so viele Wohnungsspezialfonds am Markt wie zurzeit. Und wie die Statistiken zeigen, ist in den vergangenen Jahren die Wohnungsmiete kontinuierlich gestiegen. So weist der Frankfurter Mietpreisspiegel seit 2004 einen durchschnittlichen Anstieg der Kaltmieten um 4,72 % auf.
Schonder: „Wir sind davon überzeugt, dass es in den kommenden Jahren aufgrund der aktuellen Finanz- und Wirtschaftssituation zu einem nicht unerheblichen Anstieg der Inflation kommt. Investitionen in Sachwerte wie ‚Betongold’ werden deswegen zunehmen, was in den Top-Lagen auch weiterhin nicht zu signifikanten Preisrückgängen bei Core-Investments führt.“
Akribische Überprüfung der Angebote
Um von Beginn an das Mieterklientel zu kennen oder dieses noch zu bestimmen und aufgrund von Gewährleistung und der neuen Substanz in den nächsten Jahren eine sichere und solide Immobilie zu haben, konzentrieren sich die meisten Investoren auf Neubauobjekte oder Projektentwicklungen. Man schaut wieder genau hin. Wurden noch vor wenigen Monaten Wohnungsportfolien am Desktop geprüft, geklustert und teilweise ungesehen gekauft, werden heutzutage sehr akribisch die Grundrisse, Wohnungstypen potenzielle Zielgruppen und Nachhaltigkeit untersucht.
Laut Schonder liegen die größten Objektvorteile in einem vorzeigbaren, sofortigem stabilen Cash-Flow, indexierten Mietverträgen, einer vollständigen und transparenten Objektdokumentation, einem zufriedenem Mieterklientel und nicht zuletzt am Standort mit passender Infrastruktur in einem der Top 5 Städte in Deutschland. NAI apollo ist derzeit mit der Vermarktung von „Living Galvani“ mit 124 hochwertigen Wohnungen in der Frankfurter City West mandatiert, die sich sowohl auf Vermieter- als auch auf Investmentberaterseite sehr positiv gestaltet.
Ideales Investmentvolumen von Investoren: 30 bis 60 Mio. Euro
In den ersten Monaten 2009 konnten in Frankfurt am Main rund 150 Mio. Euro. Transaktionsvolumen registriert werden. Schonder: „Um fungibel zu bleiben, liegt das Idealvolumen seitens der Investoren, wie viele Gespräche derzeit bestätigen, bei 30 bis 60 Mio. Euro pro Einzeltransaktion.“
Über NAI apollo – www.nai-apollo.de / NAI Global – www.nai-global.de
NAI apollo ist eine unabhängige Immobilienberatungsgruppe mit Hauptsitz in Frankfurt a.M. und ist der Partner des weltweit größten Netzwerkes inhabergeführter Immobilienunternehmen NAI Global für den gesamten deutschen Markt. Zu den Kunden von NAI Global gehören u.a. die Fortune 1000 Firmen und Institutionen, die gemeinsam von allen Partnerbüros betreut werden. Bei NAI apollo bieten Unternehmerpersönlichkeiten, Experten und ihre Mitarbeiterteams Mietern, Investoren und institutionellen Anlegern fundierte Expertise in den Bereichen Beratung & Vermittlung, Investment, Valuation, Research sowie Asset Management, Property Management und Baumanagement an. Zum Wissensportfolio zählen die Segmente Industrie-, Gewerbe-, Büro-, Wohn-, Einzelhandel- und Sonderimmobilien. Individuelle Bewertungs-, Markt- und Standortanalysen für regionale, nationale und internationale Kunden werden maßgeschneidert.
Mit Hauptsitz in Princeton, New Jersey, verwaltet NAI Global ein Netzwerk von 5.000 Mitarbeitern in gewerblichen Immobilienfirmen, verfügt über 325 Niederlassungen in mehr als 55 Ländern und schließt jährlich Transaktionen im Wert von mehr als $45 Mrd. ab. NAI Global nimmt weltweit unter allen inhabergeführten Netzwerken den ersten Platz ein (Stand 8/08) und im aktuellen Lipsey’s Top 25 Real Estate Brands erzielt die Marke Rang 4. Seit 1978 haben die Kunden von NAI Global ihre Geschäfte auf der Stärke des anwachsenden NAI-Netzwerks ausgebaut. Die umfangreichen Dienste von NAI Global schließen die Immobilienberatung von Unternehmen, den Handel und das Vermieten von Immobilien, die Verwaltung von Grundstücken und Anlagen, Immobilieninvestment und Kapitalmarktdienste, Due Diligence, Beratung für globale Versorgungsketten und damit verbundene Beratungsdienste ein.
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