Von Januar bis September 2009 ging der baugewerbliche Umsatz in den Berliner Betrieben des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr tätigen Personen gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 4,6% auf 1 079,7 Mio. Euro zurück.
Die Auftragslage verschlechterte sich im gleichen Zeitraum um 22,5% (885,6 Mio. Euro). Die Beschäftigtenzahl stieg um 3% auf durchschnittlich 8 786 tätige Personen pro Monat, während sich der baugewerbliche Umsatz je Beschäftigten um 7,4% auf 122 877 Euro verringerte. Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden sank in den ersten drei Quartalen 2009 um 2% auf 7,1 Mio. Stunden gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg teilt weiter mit, dass das Bauhauptgewerbe Berlins im September 2009 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 134,1 Mio. Euro erwirtschaftete, 7% weniger als im Vorjahresmonat. Sowohl im Hochbau (– 11,5%) als auch im Tiefbau (–1,4%) lag der baugewerbliche Umsatz unter dem Vorjahresniveau.
Dagegen blieb die Auftragslage im Bauhauptgewerbe im September 2009 gegenüber September 2008 annähernd gleich (+0,3%) und erreichte ein Volumen von 130,8 Mio. Euro. Damit gingen die Auftragseingänge erstmals seit Februar 2009 nicht zurück. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 2,75 auf 8 977 tätige Personen, somit sank der baugewerbliche Umsatz je Beschäftigten im betrachteten Monat um 9,5% auf 14 934 Euro. Die Bruttoentgeltsumme lag im September 2009 um 4,9% höher als im September 2008 und betrug 24,3 Mio. Euro. Die Beschäftigten der auskunftspflichtigen Betriebe leisteten 0,9 Mio. Arbeitsstunden auf den Baustellen, das waren 1,9% weniger als vor einem Jahr. (Gi24/DIB, Nr. 207, Foto: © Bernd Sterzl, pixelio.de)
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