Im 1. Quartal des Jahres konnte die Landeshauptstadt von NRW laut der Catella Property GmbH einen Flächenumsatz von 65.000 Quadratmeter verzeichnen.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von 53 Prozent. Hauptverantwortlich für diesen Rückgang ist die für Düsseldorf ungewöhnliche Großvermietung an Vodafone aus dem 1. Quartal des letzten Jahres mit ca. 90.000 Quadratmeter. Rechnet man diese Großvermietung heraus, kann die Landeshauptstadt ein beachtliches Umsatzplus von 41 Prozent vermelden.
Die zu erzielende Spitzenmiete erweist sich weiterhin als sehr konstant und beträgt wie im Vorjahreszeitraum 23,00 Euro pro Quadratmeter und wird in den Teilmärkten Innenstadt und Bankenviertel erzielt.
Weiterhin werden hochmoderne Flächen in 1a-Lagen seitens der Nutzer stark nachgefragt. Daher ist davon auszugehen, dass sich die Spitzenmiete im weiteren Verlauf des Jahres leicht erhöhen wird. Die gewichtete Durchschnittsmiete konnte sich um 0,40 Euro pro Quadratmeter erhöhen und beträgt nunmehr 13,80 Euro pro Quadratmeter. Der Leerstand stieg zum Jahresbeginn nochmals leicht an. Die ermittelte Leerstandsquote beträgt 11,7 Prozent.
Fazit: Bei Herausrechnung des Vodafone-Abschlusses ist festzuhalten, dass sich der Düsseldorfer Büromarkt weitestgehend stabilisiert hat. Es ist davon auszugehen, dass bei weiterhin positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im zweiten Halbjahr eine spürbare Aufschwungsphase einsetzen wird. Eine Vielzahl der derzeit verhandelten Großabschlüssen wird sich positiv auf die weitere Entwicklung des Düsseldorfer Büromarktes auswirken.
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