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	<title>GI24-News &#187; Reportagen</title>
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	<description>GI24-News &#124; Gewerbeimmobilien Nachrichten</description>
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		<title>Schlecker nutzt Insolvenzverfahren zur Sanierung</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 08:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GI24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>

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		<description><![CDATA[(Von Ruth Vierbuchen, Chefredakteurin &#8222;Handelsimmobilien Report) &#8211; Der Marktf&#252;hrer im Drogeriemarkt Schlecker versucht sich mit einem freiwilligen Insolvenzplanverfahren und einem Sanierungsplan offensichtlich aus der Zahlungsunf&#228;higkeit zu retten. Die Kette, die 46 000 Mitarbeiter in 7 200 Filialen besch&#228;ftigt, erzielte zuletzt einen Umsatz von 6,6 Mrd. Euro, 8% weniger als 2010. Wesentliches Kennzeichen der Drogeriekette, von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="width: 300px; height: 196px" hspace="4" alt="Schlecker nutzt Insolvenzverfahren zur Sanierung " vspace="2" align="left" width="300" height="200" src="http://www.gewerbeimmobilien24.de/gi24-news/wp-content/uploads/image/2601-schlecker.jpg" />(<em>Von Ruth Vierbuchen, Chefredakteurin &bdquo;Handelsimmobilien Report</em>) &#8211; <strong>Der Marktf&uuml;hrer im Drogeriemarkt Schlecker versucht sich mit einem freiwilligen Insolvenzplanverfahren und einem Sanierungsplan offensichtlich aus der Zahlungsunf&auml;higkeit zu retten</strong>. Die Kette, die 46 000 Mitarbeiter in 7 200 Filialen besch&auml;ftigt, erzielte zuletzt einen Umsatz von 6,6 Mrd. Euro, 8% weniger als 2010. Wesentliches Kennzeichen der Drogeriekette, von der sich die Wettbewerber dm, Rossmann oder Drogerie M&uuml;ller immer abzugrenzen suchten, waren ihre vielen kleinen Filialen an BStandorten, wo sie keine Konkurrenz hatten. Lange ging diese Rechnung auf, zumal das Unternehmen den Ruf hatte, sehr g&uuml;nstig zu sein.</p>
<p>Inzwischen kommen die gro&szlig;z&uuml;gigen Drogeriefachm&auml;rkte der Wettbewerber bei den Verbrauchern mehr an und durch das Gr&ouml;&szlig;enwachstum konnten auch dm, Rossmann und M&uuml;ller<span id="more-6488"></span> beim Preisniveau mithalten oder preiswerter sein. Im Zuge des Insolvenzplanverfahrens er&ouml;ffnet sich Schlecker nun die M&ouml;glichkeit, unrentable Filialen &ndash; ungeachtet der noch laufenden Mietvertr&auml;ge &#8211; mit einer Frist von 3 Monaten zu k&uuml;ndigen. Auch der Personalabbau wird durch die Insolvenz erheblich erleichtert. Wesentlicher Bestandteil der Neuausrichtung d&uuml;rfte die Umstrukturierung des Filialnetzes sein und die Konzentration auf gr&ouml;&szlig;ere, attraktivere Fl&auml;chen. Das wird auch mit Blick auf das Image der Drogerie-Kette, die immer wieder dadurch in Verruf geraten war, dass sie Mitarbeiter schlecht behandelte, noch ein gewaltiger Kraftakt werden.</p>
<p>Quelle: HIR Nr. 113, 27.01.2012</p>
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		<title>Investmentmarkt 2012: „Keine Rede von einer Investment-Eiszeit“</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GI24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>

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		<description><![CDATA[(Von Ruth Vierbuchen, Chefredakteurin &#8222;Handelsimmobilien Report&#8220;) &#8211; Deutschlands Unternehmer und Verbraucher schauen mit vorsichtigem Optimismus in das Jahr 2012. In der Immobilienbranche herrscht dagegen eher Niedergeschlagenheit &#8211; vor allem mit Blick auf das Thema Finanzierung. Dabei kann die Branche f&#252;r 2011 durchaus eine positive Bilanz ziehen und daraus Hoffnung sch&#246;pfen &#8211; vor allem die Spieler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img hspace="4" alt="Investmentmarkt 2012: &bdquo;Keine Rede von einer Investment-Eiszeit&ldquo; " vspace="2" align="left" width="300" height="225" src="http://www.gewerbeimmobilien24.de/gi24-news/wp-content/uploads/image/1301-investmentmarkt-2012.JPG" />(<em>Von Ruth Vierbuchen, Chefredakteurin &bdquo;Handelsimmobilien Report&ldquo;</em>) &#8211; <strong>Deutschlands Unternehmer und Verbraucher schauen mit vorsichtigem Optimismus in das Jahr 2012. In der Immobilienbranche herrscht dagegen eher Niedergeschlagenheit &ndash; vor allem mit Blick auf das Thema Finanzierung. Dabei kann die Branche f&uuml;r 2011 durchaus eine positive Bilanz ziehen und daraus Hoffnung sch&ouml;pfen &ndash; vor allem die Spieler auf dem Markt f&uuml;r Handelsimmobilien</strong>. Der deutsche Einzelhandel zeigt sich erstaunlich robust. 2011, das Jahr der Schuldenkrise im Euro-Land und der Sorge um die Stabilit&auml;t der Gemeinschaftsw&auml;hrung, war f&uuml;r die hiesigen Einzelh&auml;ndler immerhin das erfolgreichste seit Einf&uuml;hrung der gesamtdeutschen Statistik 1994. Nach vorl&auml;ufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes wuchs der Einzelhandelsumsatz nominal zwischen 2,7 % und 2,9 %, real d&uuml;rfte das Wachstum zwischen 1,1 und 1,3% gelegen haben. Basis dieser Sch&auml;tzung ist das Umsatzwachstum um nominal 2,8 und real 1,1% im Zeitraum von Januar bis November 2011. F&uuml;r das Weihnachtsgesch&auml;ft 2011 hat der Einzelhandelsverband HDE ein Wachstum von 1,5% vorausgesagt.<span id="more-6425"></span></p>
<p>Untermauert wird diese Entwicklung mit Blick auf 2012 durch die Stabilit&auml;t des Konsumklimas zum Jahreswechsel. Zwar ist die Anschaffungsneigung, die Bereitschaft der Bundesb&uuml;rger f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Anschaffungen, gesunken, doch sind die Verbraucher erstmals seit 5 Monaten wieder optimistischer, was den Verlauf der Konjunktur anbelangt und sie erwarten steigende Einkommen. Die Experten der GfK setzen den Wert f&uuml;r Januar &ndash; wie im Dezember &#8211; auf 5,6 Punkte.</p>
<p>Der positive Trend im Konsumg&uuml;terbereich korrespondiert mit der Entwicklung des ifo- Gesch&auml;ftsklimas f&uuml;r die gewerbliche Wirtschaft. Nach einer Abw&auml;rtsphase im November hat sich der ifo-Gesch&auml;ftsklima-Index stabilisiert und im Dezember weiter verbessert. Vor allem der Teilindikator &bdquo;Gesch&auml;ftserwartungen der Firmen&ldquo; ist wieder gestiegen, woraus das ifo-Institut den Schluss zieht, dass &bdquo;die deutsche Wirtschaft dem Abschwung Westeuropas erfolgreich zu trotzen&ldquo; scheint.</p>
<p>Das Kontrastprogramm zum Positiv-Szenario bietet der King Sturge Immobilienkonjunktur- Index, der sich &ndash; nach kurzer Aufhellung im November &#8211; Ende Dezember eingetr&uuml;bt und den Tiefstand des Jahres 2011 erreicht hat. Die allgemeine Verunsicherung sei auf dem deutschen Immobilienmarkt wieder sp&uuml;rbar geworden, urteilt Helge Scheunemann, Research-Chef von Jones Lang LaSalle (JLL) Deutschland. Die vielfach gehegte Hoffnung, dass sich die deutsche Wirtschaft weiter dem Abschwung in der Eurozone entziehen und die Sonderstellung als Zugpferd behaupten k&ouml;nne, werde von Immobilienexperten nicht geteilt. Zumal sich die Rahmenbedingungen global objektiv verschlechtert h&auml;tten.</p>
<p>So zeigt die Analyse, dass sich der Immobilienmarkt Anfang 2012 in einem starken Spannungsfeld bewegt: einerseits profitieren Immobilien in Zeiten unsicherer W&auml;hrungen von ihrer Wertbest&auml;ndigkeit, andererseits wird die Finanzierung im Zuge der Schuldenkrise wieder zum Engpass. Vor allem die Auswirkungen auf den Finanzsektor, der die Immobilienwirtschaft mit lebensnotwendigen Krediten versorge, legten sich wie ein Schatten auf den Jahresausblick, konstatiert Marcus Lemli, Leiter Leasing &amp; Capital Markets bei JLL Deutschland.</p>
<p>Viele Fragen sind aus seiner Sicht derzeit offen: &bdquo;Kann sich die Anlageklasse Immobilie gegen den allgemein &#8211; auf jeden Fall &bdquo;gef&uuml;hlt&ldquo; &#8211; negativen Trend stemmen? Wenn ja, wie lange noch? Oder beg&uuml;nstigt nicht sogar im Gegenteil die Gemengelage aus Staatsverschuldung und niedrigen Alternativ-Renditen die Immobilie als Anlageprodukt?&ldquo; Auch Lars-Oliver Breuer, Managing Director Investment bei Savills stellt mit Blick auf die Unsicherheiten fest: &bdquo;Entscheidend wird sein, ob sich die Lage an den Finanzm&auml;rkten wieder stabilisiert und ob es der Euro-Zone gelingt, die Investoren von ihrer Stabilit&auml;t zu &uuml;berzeugen.&ldquo; So sieht auch er die Finanzierung als das beherrschende Thema des Jahres 2012.</p>
<p>Positiv f&auml;llt dagegen ins Gewicht, dass sich die Branche bereits im Jahr der Schuldenkrise 2011 in Deutschland gut behauptet hat und das Transaktionsvolumen auf dem Investmentmarkt f&uuml;r Gewerbeimmobilien den Vorjahreswert deutlich &uuml;bertroffen hat. So ermittelt Jones Lang LaSalle ein Volumen von 23,5 Mrd. Euro (+22%), bei CBRE sind es 22,62 Mrd. Euro (+ 18%) und bei Savills 22,6 Mrd. Euro (+ 20%). Ungeachtet der unterschiedlichen Einzelzahlen sind sich die Experten einig, dass dieses Niveau auch 2012 gehalten werden kann. &bdquo;Wenn die anhaltend hohe Nachfrage nach deutschen Immobilien in Deals umgesetzt werden kann, ist das Erreichen der 20- Milliarden-Marke auch 2012 realistisch&ldquo;, glaubt Breuer. Zu Beginn des Jahres 2012 kann nach Einsch&auml;tzung von JLL-Manager Lemli denn auch keine Rede von einer &bdquo;Investment-Eiszeit&ldquo; sein wie sie nach Ausbruch der Finanzmarktkrise im Herbst 2008 herrschte und &bdquo;Kreditklemme&ldquo; zum Wort der Branche 2009 wurde. Zwar w&uuml;rden Finanzierungsengp&auml;sse die Transaktionen behindern und auch die Pr&uuml;fung von Ank&auml;ufen dauere wieder bedeutend l&auml;nger, berichtet er, doch seien in diesem Jahr auch einige gr&ouml;&szlig;ere Deals am Markt wie das Areal am Potsdamer Platz sowie die Kaufhof-Immobilien (und der Kaufhof-Gesch&auml;ftsbetrieb) f&uuml;r die sich bereits die &ouml;sterreichische Signa-Gruppe und der Karstadt Eigner Berggruen als Interessenten gefunden haben.</p>
<h2>Deutliche Verschiebung zugunsten von Handelsimmobilien</h2>
<p>Besonders bemerkenswert am Krisenjahr 2011 ist, dass Handelsimmobilien das Geschehen auf dem Investmentmarkt klar dominiert haben: Nach Analyse von Jones Lang LaSalle lag ihr Anteil mit 10,4 Mrd. Euro bei 45%, CBRE beziffert das Volumen mit 10,55 Mrd. Euro und 47% und Savills kommt auf 11 Mrd. Euro und 49% Anteil am Gewerbeimmobilienmarkt. B&uuml;roimmobilien rutschten mit einem Anteil von etwa 35% auf den 2. Platz.</p>
<p>&bdquo;Die Verschiebung vom B&uuml;ro- zum Einzelhandelssegment liegt nicht zuletzt in der stabileren Mietentwicklung von Einzelhandelsimmobilien begr&uuml;ndet&ldquo;, so Matthias Pink, bei Savills verantwortlich f&uuml;r das Research in Deutschland mit Blick auf das sehr gute Konsumklima. &bdquo;Die nach wie vor auf Sicherheit bedachten Investoren honorieren diese Eigenschaft.&ldquo; F&uuml;r die Experten von CBRE ist das ein Beleg f&uuml;r &bdquo;die weiter anhaltende Portfolio- Diversifikation der Immobilieninvestoren in Richtung dieser tendenziell konjunkturstabileren Anlageklasse&ldquo;.</p>
<p>Die Konzentration auf Handelsimmobilien geht gleichzeitig mit einer Internationalisierung der K&auml;uferstruktur einher: &bdquo;Verst&auml;rkt engagierten sich hierbei Investoren aus Nicht-Euro-L&auml;ndern, wie der Erwerb des PEP Einkaufszentrums in M&uuml;nchen-Neuperlach durch den USamerikanischen Pensionsfonds TIAA-CREF im 4. Quartal zeigte&ldquo;, schreibt CBRE in seinem Marktbericht. Aber auch namhafte deutsche Investoren mischen mit. So kaufte die Essener mfi AG im Schlussquartal laut CBRE die Gropius-Passage in Berlin sowie die Gera Arcaden in der gleichnamigen Stadt und Union Real Estate Investment erwarb den Sophienhof in Kiel.</p>
<h2>Angebot wird steigen, aber nicht unbedingt bei Top-Objekten</h2>
<p>Beim Ausblick auf 2012 sind sich die Experten der Immobilien-Dienstleister aber darin einig, dass die Anlagestrategien von Vorsicht gepr&auml;gt sein werden. Im Fokus der risikominimierenden Anlagestrategie stehen laut CBRE Objekte in guter Lage mit solventen Mietern und langen Mietvertr&auml;gen. Die Spitzenrenditen f&uuml;r erstklassige Gewerbeimmobilien h&auml;tten sich auf dem jeweiligen Vorquartalsniveau stabilisiert. F&uuml;r Core-Shopping-Center an A-Standorten erwarten die Experten jedoch einen R&uuml;ckgang der Anfangsrendite um 0,1 Prozentpunkte auf 5,00%.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund zeichnet sich laut Scheunemann ab, dass das Angebot an Immobilien zwar zunimmt, dieses aber nur im Bereich der Top Qualit&auml;t zur Nachfrage passe. &bdquo;Die Nachfrage nach sicherheitsorientierten Immobilieninvestments wird in einem sich abschw&auml;chenden Konjunkturumfeld und angesichts eines zu erwartenden Mangels an Alternativanlagen mit weiterhin historisch niedrigen Kapitalmarktzinsen auch 2012 recht dynamisch bleiben&ldquo; erg&auml;nzt Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland: &bdquo;Der Abbau von Risikopositionen in den Bankbilanzen sowie die geforderte h&ouml;here Eigenkapitalausstattung werden dar&uuml;ber hinaus daf&uuml;r sorgen, dass vor allem ab der 2. Jahresh&auml;lfte vermehrt notleidende, managementintensive Immobilien &ndash; vor allem aus dem Shopping-Center-Bereich &ndash; auf den Markt kommen werden.&ldquo;</p>
<p>Dabei gilt nach Einsch&auml;tzung der Experten Deutschland &bdquo;als eines der Core-L&auml;nder schlechthin mit vergleichsweise niedriger Staatsverschuldung, stabilem Wachstum, gro&szlig;en und liquiden Immobilienm&auml;rkten, guten Refinanzierungsm&ouml;glichkeiten, langen Mietvertr&auml;gen, politischer Stabilit&auml;t und Rechtsicherheit&ldquo; auch 2012 als sicherer Hafen, wie JLL schreibt. Mit der Einschr&auml;nkung, dass es doch zu Engp&auml;ssen bei der Finanzierung kommen k&ouml;nnte.</p>
<p>Quelle: HIR Nr. 112 vom 13.01.2012 / Foto: &copy; Roman Milert &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Immobilienwirtschaft &#8211; Das Jahr 2012 wird nicht leicht</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 16:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GI24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Jahr h&#228;lt f&#252;r die Immobilienwirtschaft Herausforderungen bereit.
(Von Werner Rohmert, Hrsg. &#8222;Der Immobilienbrief&#8220;, Immobilienspezialist &#34;Der Platow Brief&#34;) &#8211; Der optimistische Ausblick, den die von uns befragten Branchenteilnehmer und auch wir selbst gaben, darf nicht dar&#252;ber hinwegt&#228;uschen, dass das neue Jahr f&#252;r die Immobilienwirtschaft Herausforderungen bereith&#228;lt, die zum Nachdenken anregen. Auf der einen Seite ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img style="width: 300px; height: 193px" title="Immobilienwirtschaft" hspace="4" alt="Immobilienwirtschaft - Das Jahr 2012 wird nicht leicht " vspace="2" align="left" width="300" height="200" src="http://www.gewerbeimmobilien24.de/gi24-news/wp-content/uploads/image/07012012-immobilienwirtschaft-2012.JPG" />Das neue Jahr h&auml;lt f&uuml;r die Immobilienwirtschaft Herausforderungen bereit</strong>.</p>
<p>(<em>Von Werner Rohmert, Hrsg. &bdquo;Der Immobilienbrief&ldquo;, Immobilienspezialist &quot;Der Platow Brief&quot;</em>) &#8211; Der optimistische Ausblick, den die von uns befragten Branchenteilnehmer und auch wir selbst gaben, darf nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass das neue Jahr f&uuml;r die Immobilienwirtschaft Herausforderungen bereith&auml;lt, die zum Nachdenken anregen. Auf der einen Seite ist die Ausgangslage generell gut. Daf&uuml;r sorgen paradoxerweise Euro und Inflationsangst und Schuldenkrise.</p>
<p>Auf der anderen Seite dr&uuml;cken Finanzierungsengp&auml;sse und Anlegerm&uuml;digkeit die Stimmung. Vielleicht wird auch irgendwann klar, dass ein wesentlicher Teil der Kapitalanlageprobleme weniger auf Gestaltungsprobleme, fehlende Regulierung und hohe Weichkosten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind, sondern ganz einfach auf eine Transformation der Immobilienperspektiven bei Gewerbe<span id="more-6396"></span>.</p>
<p>Das Silvester-Feuerwerk war zwar wohl das umsatzst&auml;rkste der Geschichte, jedoch d&uuml;rfte es eher der Konsumlaune einer Inflations-Resignation geschuldet gewesen sein als der 10-Jahres-Feier des Euro. Der Euro ist den Menschen fremd geblieben. Zwar war der Euro immer der 2. Schritt vor dem 1. und daher zwangsl&auml;ufig ein Experiment mit Korrekturbedarf, aber er pr&auml;sentierte sich dennoch zun&auml;chst als Erfolgsstory. Die derzeit beliebte Trennung von Euro-Krise, die es nicht gebe, und Staatsschulden-Krise, die es weltweit gebe und die nichts mit dem Euro zu tun habe, verbiegt aber die Realit&auml;t. Nur die europaweite Zinsangleichung in Euroland auf deutsches Niveau erm&ouml;glichte den Verschuldungsboom und die &ouml;konomische Erfolgstory. Weltweite Niedrigzinspolitik trennte den &bdquo;Zins&ldquo; als Entgelt f&uuml;r die Nutzung von Geld-Kapital von &bdquo;Mieten&ldquo; als Entgelt f&uuml;r die Nutzung von Realkapital. Damit wurde Geld &bdquo;wertlos&ldquo; und zum Spielbank-Chip. Konsequenz war eine weltweite Inflationierung von Realkapital. Davon profitierten Immobilien aller Art. Ein undurchschaubarer Wust von Zins-/Miet-Differenzgesch&auml;ften mit kaskadierenden Verbriefungen sch&ouml;pfte Anlagekapital, das in Verbindung mit politischer Eigentums-Motivation in den USA die Finanzkrise mit explodierender Verschuldung ausl&ouml;ste. Das entschuldigt zwar teilweise die Euro-Schuldenkrise, die ohne Zusatzverschuldung der Finanzkrise noch nicht eskaliert w&auml;re, darf jedoch nicht &uuml;ber das grobe Regulierungsversagen der Maastricht- Instrumente hinwegt&auml;uschen, die eine verschuldungsgetunte Wachstumspolitik mit unterschiedlichen Inflationsraten innerhalb des Euro ebenso zulie&szlig;en wie Lohnentwicklungen, die sich von der Produktivit&auml;t l&ouml;sten.</p>
<p>Das war &uuml;brigens in der Immobilienwirtschaft nie ein Geheimnis und wurde u.a. von Karsten Junius, damals Deka, auf verschiedenen Expo Real Foren diskutiert. Den Zweifel der M&auml;rkte und die daraus resultierende Liquidit&auml;tskrise sch&uuml;rte die politisch motivierte private Beteiligung des Allround-S&uuml;ndenbocks &bdquo;Banken&ldquo; an der Griechenland-Sanierung. Zusagen des ersten Griechenland-Rettungspaketes, das Vertrauen schaffen sollte, wurden nach Wochen gebrochen und das Vertrauen aller privaten Anleger in alle gef&auml;hrdeten L&auml;nder zerst&ouml;rt.</p>
<p>Dabei ist doch die Grundannahme, dass Staatschulden je zur&uuml;ckgezahlt werden, sowieso unreif. Es geht nur um die Belastungsgrenze, die bei Mini- Zinsen beherrschbar bleibt. Bei gut 2 Bio. Euro Staatsverschuldung spart Deutschland durch die Angstzinsen von unter 2% schon 1,5 bis 2 Mrd. Euro. Das errechnet sich aus einem Bruttoverschuldungsbedarf (Neuverschuldung plus Refinanzierung der &bdquo;Tilgung&ldquo;) von 300 bis 400 Mrd. Euro p.a. bei einem angstgetriebenen AAA-Zinsvorteil von 0,5%. An Griechenland Krediten verdienen wir auch noch 3%. Aus Gemeinschaftssicht bleibt ohne echte Kosten die Griechenland-Zinslast tragbar und das Gef&uuml;ge insgesamt sicher. Das galt zumindest solange, bis die die ungeheure D&auml;mlichkeit der Beteiligung Privater Investoren das Vertrauen zerst&ouml;rte. Konsequenz f&uuml;r die Immobilienwirtschaft ist Attentismus. Die Branche &bdquo;f&auml;hrt auf Sicht&ldquo;. Entscheidungen bleiben aus.</p>
<h2>Was macht die Immobilienwirtschaft 2012?</h2>
<p>Die positive Ausgangslage f&uuml;r die Immobilienwirtschaft, hier insbesondere f&uuml;r die Wohnungswirtschaft, resultiert aus der Wiederkehr der deutschen Urangst vor Inflation und W&auml;hrungsreformen. Die Renaissance der Immobilie als Kapitalanlage in Deutschland, in der 80 Mio. Menschen wieder Immobilienbesitz als sinnvoller empfinden als Derivate- Besitz, sollte zun&auml;chst einmal in Verbindung mit sachlichen Rahmenbedingungen, die wir Ihnen vor &uuml;ber 10 Jahren als Grund f&uuml;r eine zu erwartende Prosperit&auml;t der Wohnimmobilien aufzeigten, f&uuml;r eine stabile immobilienwirtschaftliche Basis sorgen. Vereinzelte &Uuml;bertreibungen in Boomsegmenten sind in dieser Gemengelage unvermeidlich und sicherlich kein Zeichen einer &Uuml;berhitzung des Wohnimmobilienmarktes generell, wie die Problem- Sp&uuml;rhunde der Publikumspresse bereits wittern. Diese Ausgangslage ist viel stabiler als der letzte Wohnimmobilienboom von 2005 bis 2007, der auf internationalen Portfoliok&auml;ufen basierte.</p>
<p>Die Herausforderungen, denen sich die Branche gegen&uuml;bersieht, liegen vom Grund her generell in einer Krise der Underlying Assets, obwohl nach au&szlig;en hin die Symptome als Herausforderung apostrophiert werden. W&auml;hrend bei Schiffen, Filmen oder gebrauchten Lebensversicherungen die Asset-Krise als Grund der Kapitalanlagekrise gesehen wird, scheint zumindest in der &ouml;ffentlichen Meinung die deutsche Immobilie stabil. Faktisch trifft das aber nur auf die Wohnimmobilie zu, die aber in der Kapitalanlage nur als Direktanlage eine Rolle spielt.</p>
<p>Gewerbeimmobilien-Transaktionspreise befinden sich zwar derzeit in einer zyklischen Aufw&auml;rtsphase, die aber zum einem nur die Entwicklung von Core-Immobilien spiegelt und zum anderen eine falsche Erwartung zu Wertentwicklungsperspektiven weckt. Auch im zyklischen Boom verlieren gewerbliche Bestandsimmobilien mit einer seit dem H&ouml;hepunkt in 1993 ann&auml;hernd durchgehenden negativen Wert&auml;nderungsrendite an Wert. Die erfassten Werte z. B. der IPD d&uuml;rften als Erfassung institutioneller Portfolios sogar noch eine Positivauslese darstellen. Auch das Gesch&auml;ft mit Core-Immobilien ist seit 2 Jahrzehnten ein zyklisches Gesch&auml;ft, das vom Reiten des Zyklus lebt. Echte Wertsteigerungen, die nicht vorher durch kostspielige Sanierungen erkauft wurden, bleiben Ausnahmen. Das Gesch&auml;ft mit Geschlossenen Fonds und Investments in Einzelimmobilien beruht aber auf angenommenen Wertentwicklungsperspektiven und weitgehendem Ausgleich der Inflation. Schnelle zyklische Transaktionen sind hier durch den notwendigen Ausgleich der Fondskosten und der Transaktionskosten logisch eher eine Ausnahme. Hier pr&auml;gen allerdings Erfolgsstories des letzten Booms die Erwartungshaltung. Nach einer brandaktuellen Umfrage der AFIRE Association of Foreign Investors in Real Estate nimmt die Beliebtheit deutscher Immobilien aktuell wieder ab.</p>
<p>F&uuml;r die gesamte Immobilienbranche d&uuml;rften die Herausforderungen zun&auml;chst im Bereich der Finanzierung liegen. Eigenkapital-, Vermietungs- und Bonit&auml;tsanforderungen von Banken d&uuml;rften von Ausnahmen abgesehen zwar durchaus in einem tradierten Rahmen liegen, jedoch nicht der Erwartungshaltung vieler Immobilienprofis mit Markteintritt seit 2004 und entsprechend nicht den monet&auml;ren Voraussetzungen vieler Immobilien- oder Fondsunternehmen entsprechen. Zudem haben die Folgen des Finanzcrash viele Kriegskassen geleert. Die Auswirkungen von Basel III oder Solvency II sind noch nicht abzusch&auml;tzen. Positive Impulse wird es aber sicherlich nicht geben. W&auml;hrend die Branche mit periodischen Finanzierungserschwernissen immer klar gekommen ist, d&uuml;rften bestehende Imagefaktoren schwerer wiegen.</p>
<h2>Vertrauensverlust bei Geschlossenen Immobilienfonds h&auml;lt an</h2>
<p>Der Vertrauensverlust bei Geschlossenen Fonds, bei der die Immobilie in Sippenhaft genommen wird, wird im Platzierungszahlenwerk evident. W&auml;hrend bislang noch Ank&uuml;ndigungsstrategien die Laune der Anleger vermiesen, wird es 2012 nach Ansicht von Branchenfachleuten zu sp&uuml;rbaren faktischen Ausf&auml;llen bis hin zum Totalverlust auch bei an sich seri&ouml;sen Gestaltungen kommen. Normalerweise m&uuml;sste die Immobilien-Euphorie kurzfristig auf die Fondsszene durchschlagen. Bisher behauptet sich allerdings die Anlegerskepsis. Aus der vor einem Jahr erwarteten Markterholung d&uuml;rfte wohl eher ein weiterer Absturz des Gesamtmarktes geworden sein, der bei deutschen Immobilien wahrscheinlich nur durch die Platzierung der Deutsche Bank T&uuml;rme statistisch abgefedert wurde.</p>
<p>Davon hatte die Branche aber nicht viel. Zu einem erwarteten Sog-Effekt ist es auch nicht gekommen. Die VGF-Marketingaktion ging in der &Ouml;ffentlichkeit unter und erwies sich in der Fachpresse als fulminantes Eigentor. Solange &uuml;ber die tats&auml;chlichen langfristigen Erfolge der Branche Unklarheit besteht, ver&ouml;ffentlichtes Branchen-Zahlenwerk eher Unglauben und &Auml;rger der Profis weckt, und die politische und &ouml;ffentliche Wahrnehmung durch Berichterstattung &uuml;ber Anlegerverluste, die in jedem Bekanntenkreis der Zielgruppe auch durch Erfahrungen best&auml;tigt werden, gepr&auml;gt wird, d&uuml;rfte die ostwestf&auml;lische, b&auml;uerliche Marketing- Weisheit &bdquo;Kuhdung kann man nicht polieren&ldquo; in Verbindung mit der Erkenntnis &bdquo;Wahrnehmung schl&auml;gt Realit&auml;t&ldquo; das Fonds-Marketingpotential begrenzen. Hier fehlt nach wie vor belastbares Zahlenwerk. Dies zu schaffen, w&auml;re sinnvollere Verbandsaufgabe als Polierversuche, die nicht die Wahrnehmung der Kernsubstanz ver&auml;ndern.</p>
<h2>Offene Immobilienfonds bleiben unter Beobachtung</h2>
<p>Last but not least erweist sich das PR-Desaster der Offenen Immobilienfonds (OIF), das &bdquo;best of class&ldquo;-Fakten in ein Skandal-Szenario verwandelte, als weitere Herausforderung. Das Ungeschick der Wulff-PR findet &uuml;brigens die Parallele bei der &bdquo;Leitmedien- PR&ldquo; der Offenen Immobilienfonds bzw. des BVI, die sich heute r&auml;cht. Bei den Know how starken Fachmedien macht man sich mit dem Hinweis, man beschr&auml;nke sich auf Leitmedien, keine Freunde. Den vielgefragten Fachleuten der &bdquo;Leitmedien&ldquo; ist es egal. Oft war die Grundeinstellung historisch schon kritisch. Verbandsrepr&auml;sentanten, die oft noch nicht wussten, was ein offener Fonds ist, als die heute noch relevanten Journalisten schon ihre ersten Auseinandersetzungen wegen Fragen hatten, deren Berechtigung heute die Publikumsmedien von den D&auml;chern pfeifen, sind auch wenig hilfreich, wenn sie versuchen, durch Pers&ouml;nlichkeit mit alten Argumenten die Fachjournalisten zu &bdquo;&uuml;berzeugen&ldquo;. Kr&ouml;nung des Ungeschicks bleiben aber fr&uuml;here Verbands-Matadore, die sich nicht entbl&ouml;deten, mit dem Hinweis &bdquo;wir haben kein Bewertungsproblem, sondern ein Presseproblem&ldquo; coram publico Leitmedien- Fachjournalisten auf kritische Fragen hin abzuwatschen. Wenige Tage sp&auml;ter f&uuml;hrte die Regulierungsargumentation den Spruch ad absurdum. Heute finden sich &uuml;berwiegend kritische Berichte. Regionale Publikumsmedien bleiben im Tenor. Als anscheinend letzte Bastion, die trotz aller alter Kritik den Offenen Immobilienfonds f&uuml;r ein professionell gemanagtes Kapitalanlageprodukt mit geringer Volatilit&auml;t h&auml;lt die, der f&uuml;r alle Investoren &#8211; privat und institutionell &#8211; geeignet ist, die eine Immobilienanlage abseits der B&ouml;rsenemotionen suchen. Es fehlt der Branche lediglich die Ehrlichkeit zuzugeben, dass automatische Wertentwicklung seit fast 20 Jahren nicht mehr gegeben ist und wohl auch nicht wiederkommt. Das Gesch&auml;ft liegt dann entweder in der Zyklizit&auml;t der Immobilieninvestments oder in der Bestandshaltung durch den Ausgleich negativer Wert&auml;nderungsrenditen durch laufende Einnahmen.</p>
<p>F&uuml;r 2012 ist aber eher zu bef&uuml;rchten ist, dass hier die self-fulfilling-prophecy schlechter Presse bei OIF im neuen Jahr zu schlechten Nachrichten weiterer Fondsabwicklungen f&uuml;hren wird. Das k&ouml;nnte diesmal auch marktrelevante Fonds, die noch geschlossen sind, treffen, wenn hier nicht Vernunft der Anleger einsetzt. Der faktische Abwicklungsschaden d&uuml;rfte zwar im Alternativenvergleich z. B. zu Immobilienaktien je nach Betrachtungszeitraum eher gering ausfallen, jedoch k&ouml;nnte damit eine neue Epoche der OIF eingel&auml;utet werden. Faktisch wird das eine &bdquo;back to the roots&ldquo; Entwicklung des OIF als Kleinanlegeranlage von Fonds mit Bankenvertrieb. Die an sich sinnvolle Konstruktion des OIF als Anlage f&uuml;r kleine Institutionelle wird auch durch die neuen K&uuml;ndigungsfristen, die nicht mit der Anlageverordnung kompatibel sind, Schaden nehmen. Da allerdings viele Probleme der OIF durch sportliche Investitions-, Finanzierungs- und Akquisitionspolitik hausgemacht waren, k&ouml;nnte eine Marktbereinigung f&uuml;r die Profis der Szene eine Chance darstellen.</p>
<p>Aus &bdquo;Der Immobilienbrief&ldquo;-Sicht d&uuml;rfte 2012 immobilienwirtschaftlich nicht einfach werden. Der Euro- Worst Case ist dabei noch gar nicht ber&uuml;cksichtigt. Der Boom bei Wohnimmobilien ist zwar anhaltend, verhindert aber keine Marktbereinigung in der Szene der Gewerbeimmobilien und der Fondsinitiatoren. Die Herausforderungen sind gravierend. Die Wahrscheinlichkeit froher Botschaften bleibt gering. Das Gegenteil ist zu erwarten. Das dr&uuml;ckt die Anlegerstimmung. Zudem hat bis heute kaum jemand dar&uuml;ber nachgedacht, was eine kontinuierliche Angebotserweiterung durch Neubauten f&uuml;r den Bestandsmarkt der Kapitalanlage bedeutet. Die mehrheitliche Begrenzung des institutionellen Gesch&auml;ftes auf sogenannte Core- Immobilien, auch wenn darunter oft nur ein langer Mietvertrag verstanden wird, der die Entscheidungstr&auml;ger in Sicherheit wiegt, f&uuml;hrt dazu, dass der klassische Zyklus, der schon 2011 von Core auf Immobilien mit professionellem Entwicklungspotential h&auml;tte umschalten m&uuml;ssen, nicht plangem&auml;&szlig; weitergeht. Es fehlt ein emotionaler Befreiungsschlag wie z. B. ein Ende der Euro- und Schuldenkrise. Wo soll das herkommen?</p>
<p>Quelle: DIB Nr. 261 / Foto:&nbsp;&copy; chaya1 &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Berliner Immobilien bleiben weiterhin im Fokus der Investoren</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 16:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GI24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin bleibt als attraktiver Immobilienstandort auch 2012 im Investoren-Fokus &#8211; Vor allem Wohnimmobilien sind gefragt.
(Von Karin Krentz, Chefredakteurin &#8222;Der Immobilienbrief Berlin&#8220;) &#8211; Berlin bleibt weiterhin im Fokus der Investoren. Die Umsatzzahlen steigen rasant und die Immobilienpreise ziehen deutlich an. Viele ausl&#228;ndische Investoren haben die deutsche Hauptstadt als Anlageregion wiederentdeckt.&#160;Alles ist gefragt &#8211; Wohn- und Gesch&#228;ftsh&#228;user, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img style="width: 300px; height: 193px" title="Berlin Immobilien" hspace="4" alt="Berliner Immobilien bleiben weiterhin im Fokus der Investoren" vspace="2" align="left" width="300" height="201" src="http://www.gewerbeimmobilien24.de/gi24-news/wp-content/uploads/image/07012012-berlin-immobilien.JPG" />Berlin bleibt als attraktiver Immobilienstandort auch 2012 im Investoren-Fokus &ndash; Vor allem Wohnimmobilien sind gefragt</strong>.</p>
<p>(<em>Von Karin Krentz, Chefredakteurin &bdquo;Der Immobilienbrief Berlin&ldquo;</em>) &#8211; Berlin bleibt weiterhin im Fokus der Investoren. Die Umsatzzahlen steigen rasant und die Immobilienpreise ziehen deutlich an. Viele ausl&auml;ndische Investoren haben die deutsche Hauptstadt als Anlageregion wiederentdeckt.&nbsp;Alles ist gefragt &ndash; Wohn- und Gesch&auml;ftsh&auml;user, Gewerbeimmobilien, Grundst&uuml;cke.</p>
<p>Die Umsatzzahlen des Gutachterausschusses f&uuml;r Grundst&uuml;ckswerte in Berlin f&uuml;r das 1. Halbjahr 2011 zeigen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen deutlichen Anstieg. Die Anzahl der Kaufvertr&auml;ge ist gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum um 18 % auf 13.340 (2010: 11.286) gestiegen. Der damit verbundene Geldumsatz hat um 62% auf &uuml;ber 4,5 Mrd. Euro zugenommen<span id="more-6395"></span>.</p>
<p>In ausgezeichneter Verfassung pr&auml;sentiert sich der Markt f&uuml;r Wohn- und Gesch&auml;ftsh&auml;user in Berlin, so Engel &amp; V&ouml;lkers. Die Preise haben in allen Lagen angezogen. Besonders stark ist der Preisanstieg in mittleren und einfachen Lagen, in denen bis zu zwei Kaufpreismultiplikatoren mehr gezahlt werden als noch vor einem Jahr. In den einfachen Lagen akzeptieren Investoren Faktoren zwischen 10,5 und 13,0. Insgesamt werden gleiche oder sogar h&ouml;here Faktoren als zu den Boomzeiten vor der Finanzkrise gezahlt. J&uuml;ngst erst konnte Jones Lang LaSalle (JLL) ein Wohn- und Gesch&auml;ftshaus am Kurf&uuml;rstendamm zum Faktor 20 f&uuml;r ein deutsches Family Office ver&auml;u&szlig;ern. &bdquo;Da ist noch viel Fantasie im Markt&ldquo;, sagt R&uuml;diger Thr&auml;ne, Regional- Leiter Retail bei JLL in Berlin. Genau das sei z. B. der Unterschied zu einer Kaufingerstra&szlig;e in M&uuml;nchen &ndash; &bdquo;diese Lage ist ges&auml;ttigt&ldquo;. Schon w&uuml;rden in Spitzenlagen verm&ouml;gende Privatanleger f&uuml;r &bdquo;Trophy-Immobilien&ldquo; Faktoren von mehr als 23 in Kauf nehmen. Es sind gleich mehrere Gr&uuml;nde, die f&uuml;r ein erfolgreiches Investment in Berlin sprechen.</p>
<p>Der wichtigste Grund sind die noch niedrigen Mieten im Vergleich zu anderen Immobilienhochburgen wie M&uuml;nchen, Hamburg oder Stuttgart und die daraus resultierenden niedrigen Einstiegspreise. Nach dem IVD-Erschwinglichkeitsindex von selbstgenutzten Wohnimmobilien (Immobilienpreise, Zinsniveau und verf&uuml;gbares Einkommen) ist der Eigentumserwerb in Berlin besonders g&uuml;nstig, der Ostteil der Stadt steht mit 108,72 Punkten auf Platz zwei im deutschen Ranking nach Dresden mit 110,48 Punkten. Der Westteil von Berlin kommt auf einen Wert von 81,53 Punkten. Dabei unterst&uuml;tzen gesunde Fundamentaldaten den aktuellen Aufschwung. Steigende Einwohner- und Haushaltszahlen (3.477.800 Einwohner), eine prosperierende Berliner Wirtschaft (Wachstum 2011 von 2%), sinkende Arbeitslosenzahl (binnen zwei Jahre um 5%), die nur langsam steigende Anzahl von Baufertigstellungen lassen die Nachfrage nach Wohnraum steigen.</p>
<p>Auch das von Kritikern gerne herangezogene Argument hoher Leerstand ist obsolet: Die durchschnittliche Leerstandsquote betr&auml;gt aktuell 3,3% (Techem Empirica), so in den Szenebezirken Friedrichshain und Kreuzberg 2,1%, Mitte 3,8% oder K&ouml;penick-Treptow 2,2% &ndash; Ausdruck eines schon beginnenden Wohnraummangels. In der Folge werden die Mieten auf breiter Front in allen Lagen nochmals anziehen. Insgesamt stiegen die Mittelwerte der Mieten im Mietspiegel 2010 im Vergleich zum Mietspiegel 2009 um knapp 7,9%, das ergibt eine durchschnittliche j&auml;hrliche Entwicklung von 4%, so schnell wie seit zehn Jahren nicht mehr. 30.000 neue Wohnungen sollen laut Koalitionsvertrag von Rot- Schwarz bis 2016 entstehen, viel zu wenig meinen Wohnungsexperten. Zudem m&uuml;sse die lange versprochene andere Liegenschaftspolitik des Senats endlich her, um so kosteng&uuml;nstig, doch moderne Wohnungen auch bauen zu k&ouml;nnen, zu Mieten, die auch zu bezahlen sind und nur leicht &uuml;ber den Mittelwerten liegen. Damit w&uuml;rde auch endlich die sogenannte Gentrifizierung gestoppt, so die Hoffnung.</p>
<p>Seit einigen Jahren schon hat der ehemalige Bezirk Prenzlauer Berg (heute mit Pankow) seine Einwohner (ca. 150.000) komplett ausgetauscht. Noch deutlicher als die Mieten verteuerten sich die Kaufpreise f&uuml;r Eigentumswohnungen &ndash; dies nicht zuletzt auch aufgrund hochwertiger Neubauprojekte, so JLL in dem Residential City Profile 1. Halbjahr 2011. So stiegen sowohl die Durchschnitts- als auch die Mediankaufpreise im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um fast 10%. Der teuerste Bezirk, Mitte, erfuhr dabei einen Preisschub von 13,5%. In Tempelhof-Sch&ouml;neberg, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf haben die Kaufpreise zwischen 12,4% und 17,1% angezogen. Obwohl f&uuml;r die Gesamtstadt ein beschleunigtes Preiswachstum konstatiert werden kann, gibt es R&uuml;ckg&auml;nge in Reinickendorf und Steglitz-Zehlendorf.</p>
<p>Die beste Performance zum Vorjahr kann den Bezirken Mitte, Lichtenberg und Tempelhof-Sch&ouml;neberg bescheinigt werden. Mitte kann hierbei von einigen hochpreisigen Wohnprojekten wie &bdquo;yoo Berlin&ldquo; oder &bdquo;Am Zirkus 1&ldquo; (Peach Property) oder den &bdquo;Fellini Residences&ldquo; (Harry van Caem) in der Kommandantenstra&szlig;e profitieren und nimmt somit die Entwicklung der Zentren der westeurop&auml;ischen Hauptst&auml;dte auf. Der Stadtbezirk hat in allen Eigentumsklassen den Hauptkonkurrenten Charlottenburg-Wilmersdorf hinter sich gelassen. Gegen&uuml;ber diesen Chancen gibt es auch Risiken. BulwienGesa sieht die in der Zunahme von zyklischen Marktbewegungen, dem doch hohen Preisniveau in bestimmten Teilm&auml;rkten und der unver&auml;ndert geringen durchschnittlichen Kaufkraft. Und eines ist immens wichtig: der Berliner Wohnimmobilienmarkt hat nicht &bdquo;die 1A-Lage&ldquo;, dazu ist der Markt viel zu komplex.</p>
<p>Die ehemals 24, heute 12 Bezirke besitzen viele einzelne Stadtteillagen unterschiedlicher Qualifikation. Investoren sollten auch bedenken: ein Bezirk wie Mitte oder Friedrichshain-Kreuzberg hat so viel Einwohner wie z. B. Frankfurt am Main. Eine Gefahr k&ouml;nne auch Experten nicht von der Hand weisen: die einer Blase. Tritt der erwartete Mietanstieg nicht ein und k&ouml;nnen die erwarteten Mietanstiege nicht realisiert werden, dann besteht eine solche Gefahr. Auch ist es Regierungsziel des neuen Senats von Berlin, dass die Mieten, besonders die der kommunalen Wohnungsgesellschaften, bezahlbar bleiben m&uuml;ssen.</p>
<p>Quelle: DIB Nr. 261 / Foto: (c) Georg Marinschek / pixelio.de<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Neue Stadt-Galerie f&#252;r ein vitales D&#252;lmen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 08:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GI24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>

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		<description><![CDATA[(Von Ruth Vierbuchen, Chefredakteurin &#8222;Handelsimmobilien Report&#8220;) &#8211; Der Stadtrat von D&#252;lmen hat dem D&#252;sseldorfer Shopping- Center-Spezialist Concepta Projektentwicklung GmbH den Zuschlag f&#252;r die Entwicklung einer neuen Stadt-Galerie erteilt. Nach den Worten von Concepta- Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Andreas Martin sind auf dem Overbergplatz, dem Filetst&#252;ck der Stadt, eine Galerie mit etwa 7.000 qm Verkaufsfl&#228;che und ein Stadtplatz geplant. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<em>Von Ruth Vierbuchen, Chefredakteurin &bdquo;Handelsimmobilien Report&ldquo;</em>) &#8211; <strong>Der Stadtrat von D&uuml;lmen hat dem D&uuml;sseldorfer Shopping- Center-Spezialist Concepta Projektentwicklung GmbH den Zuschlag f&uuml;r die Entwicklung einer neuen Stadt-Galerie erteilt</strong>. Nach den Worten von Concepta- Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Andreas Martin sind auf dem Overbergplatz, dem Filetst&uuml;ck der Stadt, eine Galerie mit etwa 7.000 qm Verkaufsfl&auml;che und ein Stadtplatz geplant. Au&szlig;erdem wird Concepta auf dem Areal des heutigen KIK-Geb&auml;udes an der M&uuml;nsterstra&szlig;e ein Gesch&auml;ftshaus mit einer Einzelhandelsfl&auml;che<span id="more-6334"></span> im Erdgeschoss und ca. 280 Parkpl&auml;tzen entwickeln und in einem Teil des D&uuml;lmener Rathauses eine ca. 350 qm gro&szlig;e Gastronomie-Fl&auml;che mit einer Terrasse auf dem Marktplatz ansiedeln.</p>
<p>Concepta-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Martin ist &uuml;berzeugt, dass zwischen dem Gesch&auml;ftshaus und der Stadt- Galerie am Overbergplatz eine starke Achse entstehen wird. Aus seiner Sicht ist die Stadt D&uuml;lmen &bdquo;ein h&ouml;chst spannender Standort mit gutem Einzugsgebiet&ldquo;. Mit ihrem Konzept f&uuml;r D&uuml;lmen hat sich Concepta das Ziel gesetzt, die L&uuml;cken im Besatz zu schlie&szlig;en und mit der Achsenl&ouml;sung die gesamte Stadt zu st&auml;rken. Die neue Stadt-Galerie entsteht direkt an der Fu&szlig;g&auml;ngerzone, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Sparkassenzentrale und dem Cinema D&uuml;lmen.</p>
<p>Auf 3 Ebenen sind Raum f&uuml;r Einzelhandel &ndash; z. B. f&uuml;r 2 gro&szlig;e Textilanbieter als Ankermieter &#8211; und Gastronomie-Angebote geplant. Die etwa 280 Parkpl&auml;tze entstehen auf 2 Ebenen auf dem Dach der Galerie.. Dass die neue Galerie auf einem &bdquo;absolut innenstadt-integrierten Standort&ldquo; entsteht, ist f&uuml;r Concepta-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Bj&ouml;rn Isenh&ouml;fer sehr wichtig. Mehr Einbindung sei nicht m&ouml;glich, ist er &uuml;berzeugt: &bdquo;Gemeinsam mit dem Gro&szlig;kino, dem neuen Stadtplatz und der Fu&szlig;g&auml;ngerzone entsteht ein vitales St&uuml;ck D&uuml;lmen.&ldquo; Im Fr&uuml;hjahr 2014 soll die Stadt-Galerie er&ouml;ffnet werden.</p>
<p>Die neuen Projekte am Rathaus und an der M&uuml;nsterstra&szlig;e k&ouml;nnten bereits 2012 fertig sein. Die Stadt D&uuml;lmen, die als &bdquo;Dulmenni&ldquo; im Heberegister des Klosters Werden erstmals im Jahre 889 erw&auml;hnt wurde und die am 22. April 1311 von Bischof Ludwig II. die Stadtrechte erhielt, sieht sich heute als &bdquo;familienfreundliche Stadt mit hoher Lebensqualit&auml;t&ldquo;, wie auf der Homepage zu lesen ist. In D&uuml;lmen leben etwa 47 000 Menschen. Wichtig f&uuml;r die neuen Einzelhandelsentwicklungen ist die Tatsache, dass D&uuml;lmen als Mittelzentrum zwischen der Stadt M&uuml;nster und dem n&ouml;rdlichen Ruhrgebiet fungiert. Die Stadt profitiert nach eigenen Angaben von ihrer technischen und soziale Infrastruktur, der attraktiven Bildungslandschaft, dem reizvollen Umland und der g&uuml;nstigen Verkehrsanbindung.</p>
<p>(Quelle: HIR Nr. 110, 09.12.2011)</p>
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		<title>Karin Krentz im Interview mit Uwe Timm von Timm Retail Services</title>
		<link>http://www.gewerbeimmobilien24.de/gi24-news/karin-krentz-im-interview-mit-uwe-timm-von-timm-retail-services-246329/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 06:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GI24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>

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		<description><![CDATA[(Chefredakteurin Karin Krentz&#160;&#34;Der Immobilienbrief Berlin&#34;&#160;im Interview mit Uwe Timm von &#34;Timm Retail Services&#34;) - Timm Retail Services ist ein bundesweit agierendes, auf Einzelhandelsimmobilien spezialisiertes Unternehmen. Kernbereiche der T&#228;tigkeit sind Nutzungskonzepte, Vermietung sowie das Asset- bzw. Centermanagement insbesondere bei der Durchf&#252;hrung von Restrukturierungs- bzw. Revitalisierungsma&#223;nahmen. Mit Sitz in Berlin hat das Unternehmen in dieser Stadt seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<em>Chefredakteurin Karin Krentz&nbsp;&quot;Der Immobilienbrief Berlin&quot;&nbsp;im Interview mit Uwe Timm von &quot;Timm Retail Services&quot;</em>) <strong>- Timm Retail Services ist ein bundesweit agierendes, auf Einzelhandelsimmobilien spezialisiertes Unternehmen</strong>. Kernbereiche der T&auml;tigkeit sind Nutzungskonzepte, Vermietung sowie das Asset- bzw. Centermanagement insbesondere bei der Durchf&uuml;hrung von Restrukturierungs- bzw. Revitalisierungsma&szlig;nahmen. Mit Sitz in Berlin hat das Unternehmen in dieser Stadt seit seiner Gr&uuml;ndung im Jahr 2002 eine Vielzahl von Projekten realisiert. Am bekanntesten ist Timm Retail Services als Betreiber und Manager des Europa-Centers, unmittelbar an der Tauentzienstra&szlig;e und dem Breitscheidplatz.<span id="more-6329"></span> Das Geb&auml;udeensemble in bester Lage Berlins umfasst insgesamt ca. 90.000 qm und besteht aus dem Shoppingcenter, ca. 25.000 qm B&uuml;rofl&auml;che, dem Hotel Palace und einem angeschlossenen Parkhaus, mit ca. 1.000 Parkpl&auml;tzen ist es eines der gr&ouml;&szlig;ten im Bereich Kurf&uuml;rstendamm/ Tauentzienstra&szlig;e.</p>
<p>Das Europa-Center wurde 1965 er&ouml;ffnet und z&auml;hlt somit zu den Dinosauriern unter den Shoppingcentern Deutschlands. Durch zahlreiche Um- und Ausbauten wurde die zwischenzeitlich denkmalgesch&uuml;tzte Immobilie immer wieder an die Anforderungen moderner Betriebsformen des Einzelhandels angepasst. So erfolgte in Verantwortung von Timm Retail Services in den Jahren zwischen 2005 bis 2007 beispielsweise der Abriss eines in die Jahre gekommenen Kinos innerhalb des Centers und die Neubebauung mit einem 13.000 qm gro&szlig;en Kaufhaus, heute an Saturn vermietet. Auch aktuell werden in Teilbereichen Restrukturierungsma&szlig;nahmen durchgef&uuml;hrt oder sind in Vorbereitung. Der Sockel des sogenannten &bdquo;OfficeTower&ldquo; wird zurzeit entkernt, umgebaut und ab Fr&uuml;hjahr 2012 als Einzelhandelsfl&auml;chen wiederer&ouml;ffnet. Die entstehenden Ladenfl&auml;chen sind bereits an internationale Handelsh&auml;user vermietet. Ebenfalls im Fr&uuml;hjahr 2012 wird in einem der beiden Lichth&ouml;fe des Centers das in vielen Reisef&uuml;hrern beschriebene und deswegen insbesondere bei Touristen beliebte &quot;Cafe Tiffany &quot; mit dem umgebenden &quot;Lotusbrunnen&quot; modernisiert. Nach der Substanzsanierung des Parkhauses in den vergangenen zwei Jahren ist f&uuml;r das kommende Jahr die Renovierung der Parkdecks vorgesehen.</p>
<p>Hat das Europa-Center in den zur&uuml;ckliegenden Jahren am Breitscheidplatz fast allein den Standort am Leben erhalten und dem Leerstand in unmittelbarer Nachbarschaft getrotzt, so partizipiert es jetzt wie die gesamte City West an den neuen Projekten BIKINI, Waldorf Astoria und Atlas Tower. So konnte die B&uuml;rovermietung in den letzten 24 Monaten von 74% auf 91% gesteigert werden. Nur noch wenige Fl&auml;chen stehen zur Verf&uuml;gung. Die Einzelhandelsfl&auml;chen sind ebenfalls weitgehend vermietet. Die Aufgabe des Centermanagements ist es jetzt, den Branchenmix weiter zu optimieren ohne die 45-j&auml;hrige Geschichte des Hauses zu leugnen.</p>
<p>Nicht zuletzt durch den weithin sichtbaren Stern auf dem Dach ist das Europa-Center zu einem Wahrzeichen Berlins geworden. Der Stern dreht sich in ca. 100 m H&ouml;he und hat einen Durchmesser von 10 m. Ein deutlich kleinerer Bruder soll k&uuml;nftig auf halber H&ouml;he den neuen Hauptstadtsitz von Mercedes auf dem Anschutz-Areal an der Spree zieren.</p>
<p><strong>Der Immobilienbrief Berlin sprach mit Uwe Timm, gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Gesellschafter</strong>.</p>
<p><strong>Frage: Wie ist Ihre Beziehung zu Berlin? </strong></p>
<blockquote>
<p>Ich m&ouml;chte in keiner anderen europ&auml;ischen Stadt leben. Faszinierend sind die Angebote der Metropole wie einmalige Museen, Konzerte aber auch wirklich gute Restaurants, Bars und Clubs einerseits und die gem&uuml;tliche Lebensart in den Seitenstra&szlig;en der zahlreichen Kieze, wo man Nachbarn noch kennt und der Gem&uuml;seh&auml;ndler einen mit Namen begr&uuml;&szlig;t.</p>
</blockquote>
<p><strong>Frage: Worin sehen Sie den gr&ouml;&szlig;ten Beitrag Ihres Unternehmens f&uuml;r das wirtschaftliche Vorw&auml;rtskommen Berlins? </strong></p>
<blockquote>
<p>Na, da wollen wir mal nicht &uuml;bertreiben. Wir haben immer versucht in dieser Stadt Geld zu verdienen und h&auml;ufig auch mit Immobilien, die gerade nicht so sehr im Trend lagen. In Berlin haben wir Standorte in einer Zeit weiterentwickelt, als diese f&uuml;r internationale Investoren noch kein Thema waren. Vielleicht haben wir an der einen oder anderen Stelle dazu beitragen k&ouml;nnen, aus einer Ab- die Aufw&auml;rtsbewegung zu machen. Das ist dann unser Beitrag.</p>
</blockquote>
<p><strong>Frage: Was treibt Sie sonst noch um? </strong></p>
<blockquote>
<p>Nicht uneigenn&uuml;tzig das Thema Standortmarketing. Hier sind wir z. B. gemeinsam mit den Mitstreitern in der AG City Protagonisten der Marke &bdquo;Kurf&uuml;rstendamm&ldquo;. &bdquo;125 Jahre Kurf&uuml;rstendamm&ldquo; war unser Pilotprojekt und sehr erfolgreich.</p>
</blockquote>
<p><strong>Frage: Wie haben Sie in die Immobilienbranche gefunden? </strong></p>
<blockquote>
<p>Ganz zuf&auml;llig. 1989 hat ein Unternehmen jemanden f&uuml;r Berlin und die (k&uuml;nftigen) neuen Bundesl&auml;nder gesucht, der sich mit Mietvertr&auml;gen und Einzelhandel auskennt. Ich f&uuml;hlte mich angesprochen und bekam den Job. Erst sp&auml;ter habe ich gemerkt worauf ich mich eingelassen habe.</p>
</blockquote>
<p><strong>Frage: Wie sch&auml;tzen Sie die Perspektiven des Berliner Immobilienmarktes im Allgemeinen und speziell in Ihrem T&auml;tigkeitsbereich ein? </strong></p>
<blockquote>
<p>Der Berliner Immobilienmarkt ist auch in absehbarer Zeit prosperierend. Allerdings insbesondere im Investmentsegment immer wieder getrieben durch wenig rationale Ausschl&auml;ge nach oben, die wie auch in den letzten Jahren regelm&auml;&szlig;ig einer Korrektur bed&uuml;rfen. In unserem Kernbereich Einzelhandelsimmobilien befinden wir uns in einem Verdr&auml;ngungswettbewerb. An vielen Standorten ver&auml;ndert sich deswegen die bisherige Versorgungsfunktion. Dies gilt f&uuml;r Einkaufsstra&szlig;en wie auch f&uuml;r Shoppingcenter. Wer hier vorausschauend und handlungsf&auml;hig ist, hat auch k&uuml;nftig die Nase vorn.</p>
</blockquote>
<p><strong>Frage: Wo sehen Sie sich und Ihr Unternehmen in zehn Jahren? </strong></p>
<blockquote>
<p>In zehn Jahren denken und agieren wir in Berlin deutlich internationaler als heute. Berlin ist von au&szlig;en gesehen heute bereits ein bisschen New York f&uuml;r Europa. Das werden wir verstehen und leben. Ich selbst m&ouml;chte anfangen d&uuml;rfen, mich etwas ernsthafter um mein Handicap zu k&uuml;mmern.</p>
</blockquote>
<p><strong>Frage: Was ist Ihr Lieblingsort in Berlin? </strong></p>
<blockquote>
<p>Der Kurf&uuml;rstendamm und seine charmanten Seitenstra&szlig;en.</p>
</blockquote>
<p><strong>Frage: Ihre Lieblingsimmobilie? </strong></p>
<blockquote>
<p>Selbstredend das Europa-Center. Wenn diese Immobilie Geschichten erz&auml;hlen k&ouml;nnte, es k&auml;me ein wirklich spannender Roman mit viel Fortsetzungspotenzial heraus.</p>
</blockquote>
<p><strong>Frage: Und mit wem aus der Immobilien- oder Finanzbranche w&uuml;rden Sie einmal gerne zum Mittag/Abendessen gehen und warum? </strong></p>
<blockquote>
<p>Bin ich schon &#8211; mit dem Regierenden B&uuml;rgermeister Klaus Wowereit auf K&auml;sekrainer und Schl&auml;gel. Gerade in einer Stadt wie Berlin sollte Handel und Gastronomie sowie die Eigent&uuml;mer der hierf&uuml;r notwendigen Immobilien nicht nur als Steuerzahler sondern als Wirtschaftskraft verstanden werden. Es w&auml;re f&uuml;r uns alle gut, wenn sich die verantwortlichen Politiker dies auch au&szlig;erhalb von Wahlk&auml;mpfen bewusst machen.</p>
</blockquote>
<p>(Quelle: DIB Berlin Nr. 49, 06.12.2011)<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Berlin: Boomtown zwischen City West und Campus Charlottenburg</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 05:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GI24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>

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		<description><![CDATA[(Von Karin Krentz, Chefredakteurin &#8222;Der Immobilienbrief Berlin&#8220;) &#8211; Boomtown zwischen City West und Campus Berlin-Charlottenburg &#8211; AG City: Endlich die Trendwende &#8211; 1 Milliarde Euro Investitionen. Go West in Berlin ist wieder sexy. Nach jahrelangem Stillstand des Immobilienmarktes, Leerstand, R&#252;ckzug von Projektentwicklern, Investoren und Mietern ist sie pl&#246;tzlich da, quasi &#252;ber Nacht und mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="width: 300px; height: 220px" hspace="4" alt="Berlin: Boomtown zwischen City West und Campus Charlottenburg" vspace="2" align="left" width="300" height="224" src="http://www.gewerbeimmobilien24.de/gi24-news/wp-content/uploads/image/08122011-berlin-charlottenburg.JPG" />(<em>Von Karin Krentz, Chefredakteurin &bdquo;Der Immobilienbrief Berlin&ldquo;</em>) &#8211; <strong>Boomtown zwischen City West und Campus Berlin-Charlottenburg &ndash; AG City: Endlich die Trendwende &ndash; 1 Milliarde Euro Investitionen</strong>. Go West in Berlin ist wieder sexy. Nach jahrelangem Stillstand des Immobilienmarktes, Leerstand, R&uuml;ckzug von Projektentwicklern, Investoren und Mietern ist sie pl&ouml;tzlich da, quasi &uuml;ber Nacht und mit den Augen zu sehen und mit den H&auml;nden zu greifen &ndash; die Trendwende in der City West. Die pr&auml;sentiert sich mit einem v&ouml;llig neuen Erscheinungsbild, sagt die AG City. Die ist die Interessenvertretung der H&auml;ndler, Gastronomen, Hoteliers, Hauseigent&uuml;mer und auch Kulturschaffenden in der City West. AG City-Vorstandsvorsitzende Klaus-J&uuml;rgen Meier und AG City-Vorstand Gottfried Kupsch k&ouml;nnen (ziemlich erleichtert) eine eindrucksvolle positive Bilanz f&uuml;r die City West ziehen.</p>
<p>80.000 qm B&uuml;rofl&auml;che sind in den letzten zw&ouml;lf Monaten in der City West vermarktet worden und aktuell werden in den Neubau und das Refurbishment von Immobilien beginnend mit Bikini Berlin<span id="more-6328"></span> bis hin zum Campus Charlottenburg am Ernst-Reuter-Platz eine Milliarde Euro investiert, rechnet die AG zusammen.</p>
<p>Besonders spannend ist die j&uuml;ngste Entwicklung, da sie sowohl in Bestandsobjekten (Neues Kranzler Eck und Europa Center), als auch in Neubauten (Marchstra&szlig;e und Zoofenster) oder in Objekten, die seit Jahren leer stehen und nun komplett saniert werden (Fraunhoferstra&szlig;e, Cumberland) stattfindet. Die positive Entwicklung hat auch die Performance gro&szlig;er Objekte wie das Europa Center und das Neue Kranzler Eck befl&uuml;gelt, die es trotz ihrer modernen Ausstattung und der zentralen Lage schwer hatten, die Aufmerksamkeit gegen die Neubau- Konkurrenz in der N&auml;he zum Regierungsviertel auf sich zu lenken.</p>
<p>Dies hat sich nun gedreht, beide H&auml;user weisen inzwischen mit 91% (Europa Center) bzw. 90% (Neues Kranzler Eck) einen guten Vermietungsstand auf. Mit dem Atlas Tower, der ab 2012 durch die Strabag Real Estate errichtet und vermarktet wird (allein f&uuml;r das geplante Hotel soll es mehr als f&uuml;nf Interessenten geben), und dem Zoofenster (Er&ouml;ffnung Fr&uuml;hjahr 2012) bekommt die City West die beeindruckende Torsituation, auf die schon seit Ende der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts hingearbeitet worden war. Die Fl&auml;chen in diesen Projekten sind oder werden besonders spektakul&auml;r.</p>
<p>Becker &amp; Kries, einer der gro&szlig;en Bestandshalter von H&auml;usern am Kurf&uuml;rstendamm und in den Seitenstra&szlig;en, konnte die Wirtschaftskanzlei R&ouml;verBr&ouml;nner mit 5.500 qm Mietfl&auml;che gewinnen, dazu diverse bekannte Unternehmen wie z.B. Gruner &amp; Jahr f&uuml;r kleinere Fl&auml;chen. Besonders bemerkenswert ist die Entscheidung der Berggruen Holdings f&uuml;r die Fasanenstra&szlig;e 76/77, dem ehemaligen Bankhaus L&ouml;bbecke. Das Haus wurde vor kurzem erworben und Berggruen wird dort nach Renovierung selber einziehen.</p>
<p>Der Privatinvestor Dr. Bscher aus K&ouml;ln hat mit der Sanierung der H&auml;user Kurf&uuml;rstendamm 190/192 (Ecke Schl&uuml;terstra&szlig;e 46) und Kurf&uuml;rstendamm 59-60 (Ecke Leibnizstra&szlig;e) sowohl bez&uuml;glich der Qualit&auml;t als auch der schnellen Vermietungserfolge Ma&szlig;st&auml;be gesetzt. Das offenbarte auch eine f&uuml;r Berlin neue Entwicklung im Gewerbesegment: Die Nachfrage war weitaus gr&ouml;&szlig;er als die Fl&auml;chen, die Bscher anbieten konnte. F&uuml;r den gewerblichen Teil des Cumberland mit ca. 7.500 qm gibt es schon jetzt viele Interessenten, auch aus der City Ost, so vom Potsdamer Platz oder rund um den Gendarmenmarkt. Ein gro&szlig;er Interessent ist der Gr&uuml;nder der Modemesse Bread &amp; Butter, Karl-Heinz M&uuml;ller, der dort sein viertes Gesch&auml;ft in Deutschland er&ouml;ffnen wird.</p>
<p>Freo Immobilien setzt mit dem Neubau des B&uuml;ro- und Gesch&auml;ftshauses Kudamm 195 die Erfolgs-Vermietungsserie fort. Noch ist das Haus nicht fertig gestellt, und doch sind von den 11.000 qm B&uuml;rofl&auml;che bereits 70% vergeben, sagt Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Sebastian Klatt. Auch die Einzelhandelsfl&auml;chen sind zu 50% vermietet.</p>
<p>Die Gr&uuml;nde f&uuml;r den Run auf die City West sieht Bscher pragmatisch. &bdquo;Viele Mieter wollen aus der City Ost weg, weil die N&auml;he zum Regierungsviertel nur Nachteile bringt&ldquo;, sagt er, &bdquo;die Verkehrssituation schon bei noch so unbedeutenden Staatsbesuchen ist einfach unertr&auml;glich, man kommt sich vor wie in einem besetzten Land&ldquo;, meint Bscher. (Allein der 24-st&uuml;ndige &bdquo;Arbeits&ldquo;besuch des russischen Pr&auml;sidenten Medwedew am 8. November f&uuml;hrte in der gesamten &ouml;stlichen Innenstadt zu einem stundenlangen Mega-Auto-Stau auf den Stra&szlig;en, Metro und Busse waren quasi still gelegt. In Berlin gibt es im Jahr ca. 300 angemeldete Demonstrationen in der City Ost, fast immer f&uuml;hren sie vom Alex &uuml;ber die Linden zum Brandenburger Tor und Regierungsviertel &ndash; KK).</p>
<p>Sorgenkind jedoch bleibt weiterhin das Kudammkarree, denn der irische Projektentwickler Ballymore tut sich schwer, einen Partner f&uuml;r den 500 Mio. Euro teuren Umbau zu gewinnen. Auch die Pr&auml;sentation der Umbau-Architektur durch Star-Architekt David Chipperfield vor zwei Jahren bringt ernsthaft keine Investoren. Unterdessen gibt es Ger&uuml;chte, Ballymore will die in die Jahre gekommene, inzwischen fast leergezogene Immobilie ver&auml;u&szlig;ern. Indiz daf&uuml;r: Zwischen Ballymore und dem zust&auml;ndigen Bezirksamt ist bislang kein st&auml;dtebaulicher Vertrag f&uuml;r den Umbau geschlossen worden.</p>
<p>Eine nachhaltigere und weit wahrnehmbarere Ver&auml;nderung bringen die Vermietungserfolge im Bereich Campus Charlottenburg / Ernst-Reuter-Platz mit sich. Es wird sich hier ein Schwerpunkt Technologie, Wissenschaft und Forschung unter Federf&uuml;hrung der Technischen Universit&auml;t als Folge der Expansion der &bdquo;T-Labs&ldquo; und des Projektes &bdquo;EIT ICT Labs&ldquo; (Europ&auml;isches Institut f&uuml;r Innovation und Technologie / Information and Communication Technologies) von Siemens, SAP und Telekom am Ernst-Reuter-Platz herausbilden.</p>
<p>Auf eine spektakul&auml;re Vermietung (alle sprechen bereits dar&uuml;ber) wartet die City West noch &ndash; Den Einzug von Apple in die Filmb&uuml;hne Wien am Kudamm. Nur Thomas Gottschalk hat f&uuml;r seine neue Vorabend-Show nichts in der City West gefunden. Er zieht in das Humboldt Carr&eacute; von BonnVisio (auch zu 92% vermietet, nach zwei Jahren am Markt) in die City Ost am Gendarmenmarkt.</p>
<p>(Quelle: DIB Berlin Nr. 49, 06.12.2011, Foto: (c) Peter von Bechen / pixelio.de)</p>
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		<title>Kaufhof droht die Karstadt-Falle</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 11:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GI24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaufhof droht die Karstadt-Falle. Kaufhof selbst k&#246;nnte bei dem angestrebten Verkauf des Warenhauskonzerns am Ende der Verlierer sein. Das sagt zumindest Arndt von Marenholtz in der aktuellen Immobilien Zeitung. Arndt von Marenholtz ist Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Hamburger Niederlassung des auf innerst&#228;dtische Einzelhandelsimmobilien spezialisierten Maklerhauses L&#220;HRMANN.
&#220;ber mangelndes Interesse an ihren 134 Kaufhof-Warenh&#228;usern kann sich die Metro Group [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img style="width: 300px; height: 219px" hspace="4" alt="Kaufhof droht die Karstadt-Falle " vspace="2" align="left" width="300" height="226" src="http://www.gewerbeimmobilien24.de/gi24-news/wp-content/uploads/image/29112011-kaufhof-karstadt-falle.JPG" />Kaufhof droht die Karstadt-Falle</strong>. Kaufhof selbst k&ouml;nnte bei dem angestrebten Verkauf des Warenhauskonzerns am Ende der Verlierer sein. Das sagt zumindest Arndt von Marenholtz in der aktuellen Immobilien Zeitung. Arndt von Marenholtz ist Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Hamburger Niederlassung des auf innerst&auml;dtische Einzelhandelsimmobilien spezialisierten Maklerhauses L&Uuml;HRMANN.</p>
<p>&Uuml;ber mangelndes Interesse an ihren 134 Kaufhof-Warenh&auml;usern kann sich die Metro Group derzeit wahrlich nicht beklagen. Im Wochentakt werden neue Interessenten bekannt. Das freut die Metro, schlie&szlig;lich kann diese sich nicht nur von einem Unternehmenszweig trennen, dessen Zukunft in den letzten Jahren mehr als einmal in Frage gestellt wurde. Gleichzeitig treiben viele Interessenten den Preis. Und auch der letztendlich erfolgreiche Investor hat allen Grund zum Jubel, birgt alleine das Immobilienportfolio doch so manche Perle in den besten Lagen deutscher Innenst&auml;dte.</p>
<p>Dem eigentlichen Warenhaus Kaufhof <span id="more-6294"></span>droht unterdessen dieselbe Falle wie seinerzeit Karstadt. Selbst wenn Immobilien und operatives Gesch&auml;ft bei der Ver&auml;u&szlig;erung zun&auml;chst nicht getrennt werden, sind die Kaufhausbetreiber zuk&uuml;nftig wohl nicht mehr Herr im eigenen Hause.</p>
<p>Da wohlgemerkt kein erfolgreiches Immobilienunternehmen ohne Exit-Strategie investiert, werden im Anschluss an den Kauf unweigerlich einzelne Objekte oder ganze Tranchen aus dem Immobilienportfolio weiter ver&auml;u&szlig;ert. Im dramatischsten Fall h&auml;tte Kaufhof somit in einigen Jahren &uuml;ber 100 verschiedene Vermieter &ndash; und dadurch &uuml;ber 100 verschiedene Angriffspunkte.</p>
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="1" width="200" align="right">
<tbody bgcolor="#cccccc">
<tr>
<td><span style="font-size: smaller">Anzeige</span></td>
</tr>
<tr>
<td><a target="_blank" href="http://www.immobilien-newsticker.de"><img border="0" alt="" width="300" height="124" src="http://www.gewerbeimmobilien24.de/gi24-news/wp-content/uploads/image/29112011-in.png" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Doch schon ein kurzer Blick auf das gesamte System Warenhaus zeigt, dass die Strukturen nur in der eigenen Immobilie optimal funktionieren. St&auml;ndige Verhandlungen mit Vermietern destabilisieren das gesamte System. Was ist etwa, wenn ein Eigent&uuml;mer den Mietvertrag nicht verl&auml;ngert? Es gibt in nahezu keiner guten Stadt ad&auml;quate Ausweichfl&auml;chen. Oder wenn die Miete erh&ouml;ht wird? In wirtschaftlich schlechteren Zeiten w&auml;re Kaufhof kein Vertragspartner auf Augenh&ouml;he, sondern ein leicht zu erpressendes Opfer, das an vielen Fronten gleichzeitig k&auml;mpft.</p>
<p>Die gro&szlig;en Kaufhaustycoone von einst erkannten daher schon fr&uuml;h, dass die H&auml;user selbst die Gesch&auml;ftsgrundlage ihres Kaufhauses klassischer Pr&auml;gung sind und haben gerade deshalb derartig gewaltige Immobilienbest&auml;nde aufgebaut. Klassische Gro&szlig;fl&auml;chenh&auml;ndler wie Peek &amp; Cloppenburg, die M&uuml;ller Drogerie oder New Yorker wissen das und investieren an guten Standorten genauso in Immobilieneigentum, wie neuerdings Primark.</p>
<p>Die Perlen des Kaufhof-Portfolios werden alleine dadurch zum Verkaufsschlager, von dem vorrangig die Metro und die Investoren profitieren. Das Tietz&rsquo;sche Verm&auml;chtnis indes k&ouml;nnte auf ein &auml;hnliches Schicksal zusteuern wie Karstadt, wenn irgendwann die Mietvertr&auml;ge auslaufen.&nbsp;</p>
<p>Quelle: (c) L&uuml;hrmann / Foto: &copy; Roman Milert &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Shopping-Center Sevens: Verbindung zur K&#246; Galerie ist vorbereitet</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 17:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GI24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>

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		<description><![CDATA[(Von Ruth Vierbuchen, Chefredakteurin &#8222;Handelsimmobilien Report&#8220;) &#8211; Die baulichen Vorbereitungen f&#252;r die erhoffte Verbindung haben die Entwickler im revitalisierten Shopping-Center Sevens an der D&#252;sseldorfer K&#246; bereits getroffen. Am r&#252;ckw&#228;rtigen Ende des Erdgeschosses, wo fr&#252;her die Parf&#252;merie Schnitzler als Abschluss den gesamten Raum einnahm, gibt es 2 G&#228;nge, die noch blind an der R&#252;ckwand enden. Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Von Ruth Vierbuchen, Chefredakteurin &bdquo;Handelsimmobilien Report&ldquo;) &#8211; <strong>Die baulichen Vorbereitungen f&uuml;r die erhoffte Verbindung haben die Entwickler im revitalisierten Shopping-Center Sevens an der D&uuml;sseldorfer K&ouml; bereits getroffen</strong>. Am r&uuml;ckw&auml;rtigen Ende des Erdgeschosses, wo fr&uuml;her die Parf&uuml;merie Schnitzler als Abschluss den gesamten Raum einnahm, gibt es 2 G&auml;nge, die noch blind an der R&uuml;ckwand enden. Hier k&ouml;nnte die Verbindung zur benachbarten K&ouml; Galerie geschaffen werden, die derzeit gleichfalls revitalisiert wird. <span id="more-6282"></span></p>
<p>Holger Wohner, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Entwicklers Centrum GmbH und Miteigent&uuml;mer des Sevens lie&szlig; bei der j&uuml;ngsten Presse-Konferenz zur Er&ouml;ffnung des Centers am 17. November keinen Zweifel daran, dass er hofft, &uuml;ber eine solche Verbindung im n&auml;chsten Jahr berichten zu k&ouml;nnen. Auch die ECE aus Hamburg, Eigent&uuml;merin der K&ouml; Galerie, signalisiert auf Anfrage, dass sie f&uuml;r eine solche Verbindung offen ist: &bdquo;Es mussten nur die Planungen und die Rahmenbedingungen stimmen&ldquo;, teilte ein Unternehmenssprecher mit. &bdquo;Die notwendige Vereinbarung ist zwischen den Parteien inzwischen abgestimmt und befindet sich jetzt in der erforderlichen Gremienabstimmung, so dass wir da in der Tat im n&auml;chsten Jahr weiter sein sollten.&ldquo;</p>
<p>Nach der Revitalisierung bietet das Sevens &#8211; neben einem auf etwa 11.000 qm vergr&ouml;&szlig;erten Saturn &#8211; einige neue Marken. Highlight d&uuml;rfte Emporio Armani sein. Auch der Spanier Desigual und Philip Plein setzen neue Akzente im Modebereich. Die Parf&uuml;merie Schnitzler, lokaler Gegenspieler der Douglas-Kette, bleibt dem Center erhalten. Das gilt auch f&uuml;r den Food-Court im Souterrain. Architektonisch hat sich das Center insofern ver&auml;ndert, als die Rolltreppen, die fr&uuml;her fast unsichtbar untergebracht waren, heute den Innenraum dominieren. So bietet das von RKW Architektur + St&auml;dtebau unter Leitung der gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Gesellschafterin Barbara Possinke neu konzipierte Center einen schnelleren Zugang nach oben. Zudem wurde die Mietfl&auml;che in den Etagen vergr&ouml;&szlig;ert. Laut Thomas Doerr, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Comfort Center Consulting erh&ouml;hte sich die Fl&auml;che von 17.300 qm auf 18.300 qm. Wenn das gleichfalls von der Centrum GmbH und der &ouml;sterreichischen RKW Architektur + St&auml;dtebau erworbene Objekt in der benachbarten Steinstra&szlig;e 11 umgebaut und einbezogen ist, erreicht die Fl&auml;che 19.300 qm.</p>
<p><strong>Die Revitalisierung des Centers kostete 40 Mio. Euro </strong></p>
<p>Laut Doerr war das 2001 mit dem Mipim Award pr&auml;mierte Center architektonisch nicht als Immobilie f&uuml;r den Einzelhandel erkennbar. Das hat sich ge&auml;ndert &ndash; auch wenn die Architektur im Innern nicht mehr so imposant wirkt. Entscheidend f&uuml;r Mieter und Eigner ist jedoch, dass die Frequenz, die Ums&auml;tze und die Mieten steigen. Center- Managerin Silke Bosbach ist &uuml;berzeugt, dass die Frequenz deutlich zunehmen wird. Zumal der gro&szlig;z&uuml;gige Eingang nun mehr Aufmerksamkeit erregt und nach Hoffnung der Eigner mehr Kunden anlockt. Immerhin haben die Investoren Signa-Recap und die Centrum Holding Deutschland Gruppe insgesamt 200&nbsp;bis 250&nbsp;Millionen Euro f&uuml;r den Kauf des Centers, der Steinstra&szlig;e 11 und die Revitalisierung ausgegeben. Die Kosten f&uuml;r die Revitalisierung allein beziffert Wohner mit 40 Millionen Euro.</p>
<p>(Quelle: HIR Nr. 109, 25.11.2011)</p>
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		<title>Shopping Center: Mediation &#8211; &#220;ber alle Stufen des Planungsverfahrens</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 17:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GI24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gewerbeimmobilien24.de/gi24-news/shopping-center-mediation-ueber-alle-stufen-des-planungsverfahrens-246251/</guid>
		<description><![CDATA[(Von Ruth Vierbuchen, Chefredakteurin &#8222;Handelsimmobilien Report&#8220;) &#8211; B&#252;rgerentscheide haben schon so manches Shopping-Center zu Fall gebracht. Zuletzt hatte die ECE in Kaiserslautern Gl&#252;ck, dass ein B&#252;rgerentscheid den Verkauf eines wichtigen Grundst&#252;cks f&#252;r ihr neues Center nicht verhinderte. Die Mehrheit stimmte daf&#252;r. &#8222;Stuttgart 21&#8220; dokumentiert, wohin es f&#252;hrt, wenn sich Bev&#246;lkerungsgruppen nicht mitgenommen f&#252;hlen. Als Ma&#223;nahme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<em>Von Ruth Vierbuchen, Chefredakteurin &bdquo;Handelsimmobilien Report&ldquo;</em>) &#8211; <strong>B&uuml;rgerentscheide haben schon so manches Shopping-Center zu Fall gebracht</strong>. Zuletzt hatte die ECE in Kaiserslautern Gl&uuml;ck, dass ein B&uuml;rgerentscheid den Verkauf eines wichtigen Grundst&uuml;cks f&uuml;r ihr neues Center nicht verhinderte. Die Mehrheit stimmte daf&uuml;r. &bdquo;Stuttgart 21&ldquo; dokumentiert, wohin es f&uuml;hrt, wenn sich Bev&ouml;lkerungsgruppen nicht mitgenommen f&uuml;hlen. Als Ma&szlig;nahme der Vermittlung zwischen Konflikt-Parteien nimmt die Mediation in Gerichtsverfahren immer mehr Raum ein. Aber auch bei der Projektierung von Shopping-Centern kann sie zur Konfliktbew&auml;ltigung beitragen. <span id="more-6251"></span></p>
<p>Beim &bdquo;Forum Recht und Beratung&ldquo; befasste sich deshalb auch der German Council of Shopping Centers (GCSC) unter Moderation von Rechtsanwalt Johannes Grooterhorst von Grooterhorst &amp; Partner Rechtsanw&auml;lte in D&uuml;sseldorf mit dem Thema. Gerade weil die Mediation darauf setzt, alle Parteien an der L&ouml;sung mitarbeiten zu lassen, alle ausreden zu lassen, damit sich die Konfliktparteien gegenseitig wahrnehmen wie Ursula Grooterhorst, Rechtsanw&auml;ltin von Grooterhorst &amp; Partner definiert, bietet sich ein solches Verfahren auch bei komplexen Planungsprojekten wie Shopping-Center an. Immerhin gibt es kaum eine Immobilie, die einen so gro&szlig;en Kreis von Interessenten ber&uuml;hrt: Politik, Investor, Einzelhandel, B&uuml;rger, die Nachbarkommunen, Beh&ouml;rden und Verwaltung. Auch mit Blick auf Stuttgart 21, wo der Schlichter Heiner Gei&szlig;ler erst eingeschaltet wurde, als die Fronten bereits verh&auml;rtet waren, pl&auml;dierte Susanne Seidel, Inhaberin der pm Planungsmediation in D&uuml;sseldorf, daf&uuml;r, die Mediation bereits zu Beginn des Planungsverfahrens einzuschalten, um Konflikte erst gar nicht aufkommen zu lassen. Das entspreche ja auch dem Grundgedanken bei neuen Planungen: die B&uuml;rger von Anfang an zu beteiligen. Deshalb kritisierte Seidel, dass in Deutschland Mediation oft erst angeboten werde, nachdem sich die Konfliktparteien bereits ineinander verhakt h&auml;tten. Mit Blick auf die im BauGesetzbuch geregelte B&uuml;rgerbeteiligung findet sie es sinnvoll, dass die B&uuml;rger auch die Gelegenheit erhalten, mit den Planern zu diskutieren, damit sie das Projekt von Anfang an mitgestalten k&ouml;nnen.</p>
<p>Mediation soll aber, das stellte Seidel, die viele Jahre in der Bauaufsicht gearbeitet hat, klar, das Planungsrecht nicht aushebeln: &bdquo;Es geht nat&uuml;rlich um Recht und Vorschriften.&ldquo; Die Mediation m&uuml;sse mit dem rechtlichen Rahmen zusammenpassen. Sinnvoll ist es aus ihrer Sicht, im Rahmen der Mediation alle Phasen des Projekts zu begleiten. Dabei kommt es im Interesse der Verst&auml;ndigung darauf an, die grundlegenden Interessen der Betroffenen herauszuarbeiten, damit sie erkennen, worum es f&uuml;r sie eigentlich geht. Rollenspiele, bei denen die einzelnen Gruppierungen die Rolle des jeweils anderen einnehmen, erbringen erstaunliche Ergebnisse. Walter Wiese, Inhaber der Walter Wiese &#8211; Architektur Consulting in Aachen, pl&auml;dierte daf&uuml;r, dass Mediation einen gro&szlig;en &ouml;ffentlichen Raum einnimmt und kein Verfahren mehr ohne Mediation stattfindet. Wie Ursula Grooterhorst berichtet, erbrachten hierzulande 80% der Mediationsverfahren ein positives Ergebnis.</p>
<p>Eingefleischte Juristen k&ouml;nnen sich mit dem Thema Mediation noch nicht so anfreunden, da aus ihrer Sicht die rechtlichen Bestimmungen ausschlaggebend sind.</p>
<p>Mit den Problemen und Fallstricken des Mietrechts in der Projektentwicklung besch&auml;ftigte sich Rainer Burbulla von Grooterhorst &amp; Partner Rechtsanw&auml;lte. Er wies darauf hin, wie wichtig es ist, einen Mietvertrag in schriftlicher Form abzufassen und auch genau zu erfassen, was im Einzelnen zum Mietgegenstand geh&ouml;rt. Sind etwa gemietete Parkpl&auml;tze nicht im Mietvertrag erfasst, kann der dadurch unwirksam werden. Das gilt auch, wenn Mietvertr&auml;ge etwa mit Gesellschaften in der Rechtsform der GmbH, AG, GbR oder Erbengemeinschaften geschlossen wurden, und nicht alle Gesellschafter den Mietvertrag unterschrieben haben. Oder wenn im Mietvertrag der Mietbeginn und das Mietende nicht sauber formuliert sind.</p>
<p>Mit Blick auf die Anmietung von Verkaufsfl&auml;chen in Shopping-Centern in der Entwicklungsphase, wies Burbulla darauf hin, dass der Mietvertrag bis zur Er&ouml;ffnung des Centers schwebend unwirksam bleibt. Ver&auml;nderungen sind zu erwarten, wenn der Referentenentwurf zum Mietrechtsmodernisierungsgesetz (energetische Sanierung) vom 11. Mai 2011 &ndash; wahrscheinlich 2012 &ndash; in Kraft tritt. Die Regelung gilt zwar in erster Linie f&uuml;r Wohnimmobilien, doch werden einige Aspekte auch im gewerblichen Mietrecht gelten. Dabei gilt die anteilige &Uuml;bertragung der Kosten f&uuml;r energetische Sanierung im gewerblichen Mietrecht allerdings nicht.</p>
<p>(Quelle: HIR, Nr. 108 vom 11.11.2011)</p>
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