20. November 2009
Eigentlich sollte jeder professionelle Immobilieninvestor die in diesem Buch behandelten Risiken bereits kennen.
Die letzten Jahre haben aber gezeigt, dass viele Investoren die Risiken auf den Immobilienmärkten systematisch unterschätzt haben. Bei der Vielzahl neuer Immobilienmarktprodukte ist dies nicht verwunderlich. Aber selbst Investitionen in herkömmliche Immobilienanlagen bergen komplexe ökonomische Risiken. Hier setzen die insgesamt 35 Autoren in den 23 Beiträgen des Buches an. Sie erklären, welche ökonomischen Risiken auf den Immobilienmärkten bestehen (Teil A), wie man sich gegen diese Risiken schützen kann (Teil B) und wie das in den verschiedenen Bereichen der Immobilienwirtschaft umgesetzt wird (Teil C).
Ziel dieses Buches ist damit nicht den potenziellen Investor zu verschrecken. Es ist vielmehr seine Absicht, dass Investoren Immobilienmarktrisiken bewusst und kontrolliert eingehen, sodass in der Praxis potenziellen Ertragschancen nicht weiter eine höhere Aufmerksamkeit geschenkt wird als potenziellen Risiken. Schließlich sind die Konsequenzen unerwarteter Risiken weitaus gravierender als die unerwarteter Chancen. Das Buch beginnt mit einer Systematik der Risikoklassen bei Immobilieninvestitionen und ihrer Attribute. Die Begriffe Core, Value added, Balanced u.a. werden häufig verwendet in der Immobilienwirtschaft. Eine systematische, allgemein akzeptierte Darstellung und genaue Erklärung dieser Begriffe existiert in der deutschsprachigen Literatur bisher jedoch nicht. Teil A fährt fort mit der Diskussion verschiedener ökonomischer Risiken. Weiterlesen »
17. November 2009
In der dritten Etage des Neubrandenburger Laborgebäudes sitzen die Bastler an einer Modelleisenbahn und arbeiten an einem komplett neuen System zur Überwachung einsturzgefährdeter Bauwerke.
Vorsichtig fokussiert Student Björn Schweimler ein Tachymeter. Ein paar Meter von dem automatischen Vermessungsgerät entfernt richtet Kommilitone Matthias Hamann hinter einem drei Meter langen Modell einer Hängebrücke die Sensoren ein, die am Stahlgerüst der Minibrücke installiert sind. Das dritte Teammitglied sitzt am PC nebenan. Mit der Tastatur startet Christian Wolff eine kleine Lokomotive. Während der Zug langsam über die Brücke rollt, misst das Tachymeter die sich verändernden Positionen der Brückensensoren, Geoinformationen für eine neuartige Datenbank. In einem Jahr will das Trio von der Hochschule Neubrandenburg auf der «Intergeo» in Köln sein Projekt DABAMOS (Datenbank orientiertes Monitoring- und Analysesystem) der Fachwelt vorstellen. Es könnte die Kontrolle maroder Bauwerke nicht nur zuverlässiger, sondern auch deutlich preiswerter machen, sagt Mentor Professor Karl Foppe, der schon als Experte sich neigende Mauern jahrhundertealter Kirchen in Bayern überwachen ließ. Weiterlesen »
06. November 2009
Simone und Steffen Uttich: „Es ist nur Geld – 10 Fehler mit denen Sie Ihr Vermögen versenken“.
Simone und Steffen Uttich wenden sich mit ihrem Buch „Es ist nur Geld – 10 Fehler mit denen Sie Ihr Vermögen versenken“ auch und vor allem an Privatanleger ohne oder mit nur geringer Vorbildung in der Vermögensanlage. Es soll ihnen die Scheu nehmen, sich einmal genauer mit der Materie zu befassen. Ein vernünftig strukturiertes Portfolio sei kein Hexenwerk, meinen die Autoren.
Das Buch macht aber auch Profis Spaß. Gesunder Menschenverstand und Know How paaren sich mit leserorientiertem Stil – Schmunzeln inklusive. Simone Uttich hat 10 Jahre Erfahrung als Wertpapierberaterin einer Großbank und ist seit 5 Jahren Geschäftspartnerin eines unabhängigen Finanzdienstleisters. Steffen Uttich ist seit 1991 Journalist und war bis zur Hinwendung zum Immobilienressort der FAZ als Nachfolger von Jens Friedemann mit dem Themenschwerpunkt private Geldanlage befasst.
„Über Geld spricht man nicht“, lautet eine weit verbreitete Redewendung – schwadronierende Investment-Banker natürlich ausgenommen. Dennoch füllt die Erfindung mancher monetärer Perpetuum Mobiles Finanz- und Börsenzeitschriften ebenso wie Tageszeitungen bis hin zur BILD. Mangels hellseherischer Fähigkeiten bei Rating Agenturen ebenso wie bei Journalisten geht da natürlich manches schief. Selten wird die Verantwortung einer Positivempfehlung gesehen. Aber der Leser möchte Handlungsanweisungen und verletzt bei klaren Anlageempfehlungen regelmäßig die Grundregeln der Kapitalanlage. Weiterlesen »
23. Oktober 2009
Von Marion Götza. Interessant ist vor demografischem Hintergrund das Produkt, das der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB in Form einer „umgekehrten Hypothek“ auf der Expo Real das gemeinsam mit Förderbanken vorstellte, allemal.
Die VÖBImmorente soll Haus- und Wohnungseigentümern auch im Alter das Wohnen in der eigenen Immobilie ermöglichen und gleichzeitig dazu beitragen, die Altersbezüge aufzubessern. Ohne Modellrechnungen und vor dem Hintergrund, dass auch öffentliche Banken keine Wohltäter sind, müssen Beispiele durchgerechnet werden. Die haben wir noch nicht. Immobilienbewertung, Marktrisiken und natürlich die kontinuierliche Immobilienentwertung durch instandhaltungsfreies finales Alterswohnen führen zu hohen Sicherheitsabschlägen, über die zumindest unter Einbeziehung der Erben nachgedacht werden muss. Weiterlesen »
09. September 2009
Wer sich den Wunsch nach einem Eigenheim erfüllen will, muss nicht gleich zu Schippe und Kelle greifen und sich selbst ein Haus errichten. «Häuser und Eigentumswohnungen aus zweiter Hand können eine interessante Alternative sein», sagt Alwin Muschter, Architekt mit Schwerpunkt Altbau in Hannover und Immobilienberater bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Nach seinen Worten bietet der Markt ein reichhaltiges Angebot an gebrauchten Immobilien, mit denen Interessenten ihre Wohnideale und Vorlieben verwirklichen können. «Eine Vielzahl von 50er-, 60er- und 70er-Jahre-Bauten kommt jetzt in den Generationsumbruch und wird angeboten», erklärt Muschter. Wer auf diesem Weg die passende Immobilie findet, erspart sich langwierige Prozesse wie Bauplanung, Genehmigungsverfahren, Handwerker- und Architektensuche sowie die Bauausführung, gibt der Fachmann zu bedenken. Vor dem Kauf sei es aber unerlässlich, das Objekt der Wahl auf Herz und Nieren zu prüfen. Nur so könne sichergestellt werden, dass Kaufpreis und erforderliche Sanierungskosten nicht teurer werden als ein vergleichbarer Neubau. Weiterlesen »
31. August 2009
Diese Frage stellt sich für viele Bauherren. Immer öfter fällt die Entscheidung für ein schlüsselfertiges Haus. In der Hoffnung, dass damit die Kosten unter Kontrolle bleiben. Ein Architekt, der bei der Planung seiner Fantasie freien Lauf lässt, würde den Bau sicher viel teurer machen, so die gängige Meinung. Der Verband Privater Bauherren (VPB) beobachtet in der Praxis jedoch etliche Fälle, in denen schlüsselfertige Häuser nicht billiger sind als Architektenhäuser, obwohl das in der Werbung angekündigt wurde. In vielen Bauverträgen lauern Fallen. Ungenaue Leistungsbeschreibungen, lückenhafte Angebote, überzogene Kostenpläne und Bauträgerpleiten sind an der Tagesordnung. Sie verursachen erhebliche Mehrkosten, so die Erfahrungen des VPB. Weiterlesen »
14. August 2009
Sparen, sparen und noch mehr sparen: Am 1. Oktober tritt die neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) in Kraft. «Höchste Zeit für Bauherren, sich mit den strengeren Regeln vertraut machen», rät Rechtsexperte Gerold Happ vom Grundeigentümer-Schutzverband Haus & Grund in Berlin. Mit der EnEV 2009 verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, den Energieverbrauch von Wohngebäuden weiter zu senken. Angewendet wird die neue Verordnung auf alle Bauvorhaben, für die der Bauantrag nach dem 30. September 2009 gestellt wird. «Dazu gehören nicht nur die Errichtung, sondern auch die Änderung, Erweiterung oder der Ausbau von Gebäuden», erläutert Happ. Bei nicht genehmigungsbedürftigen Vorhaben sind der Zeitpunkt der Anmeldung oder der Beginn der Bauausführungen als Stichtag entscheidend. Weiterlesen »
03. August 2009
Energie- und Leuchtstofflampen sparen dauerhaft Geld, denn sie verbrauchen 80 Prozent weniger Strom als Glühlampen. Jedoch enthalten sie geringe Mengen an hochgiftigem Quecksilber, das bei falscher Entsorgung unkontrolliert in die Umwelt gelangt. Ausgediente Leuchtstofflampen dürfen deshalb nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) keinesfalls über den Hausmüll oder als Altglas beseitigt werden. Neben kommunalen Sammelstellen nähmen viele Fachgeschäfte ausgediente Lampen entgegen. Weiterlesen »
31. Juli 2009
Von Susanne Donner. «Unsere Forschung ist auf traurige Weise aktuell», sagt Physikerin Katerina Krebber von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin: «Ich denke an das Unglück von Nachterstedt.» In dem kleinen Städtchen südwestlich von Magdeburg riss am 18. Juli ein Erdrutsch ein Wohnhaus und eine Haushälfte in den Concordia-See. Drei Menschen starben. Die übrigen sieben Häuser an der Uferböschung des Sees sind einsturzgefährdet. Experten mutmaßen, ob die frühere Braunkohleförderung und die künstliche Flutung des Sees den Untergrund instabil werden ließ. «Solche schlimmen Ereignisse kündigen sich vorher im Erdreich an», sagt Krebber. Schon seit Jahren tüftelt eine Forschergruppe unter ihrer Leitung an einem «Erdrutschfühler».
Ihr jüngster Sensor bewies in Feldtests millimetergenaue Feinfühligkeit: «Wir können winzige Erdbewegungen messen, wie sie Wochen oder Monate vorher auftreten. Das bedeutet: Wir können solche Katastrophen nicht verhindern, aber wir können sie voraussagen», sagt Krebber. Die Bevölkerung könnte rechtzeitig evakuiert werden. Weiterlesen »
29. Juli 2009
Von Thomas Voigt. Farblich changierende Mosaikfliesen erleben im Badezimmer derzeit eine Renaissance. «Dabei sind wir nicht mehr auf die Grün- und Beigetöne der 70er Jahre eingeschränkt», sagt Robert Raschke, Bautechniker, Maurer und Trainer der Do-It-Yourself (DIY) Academy in Bottrop: «Vorgefertigte Mosaikmatten mit den kleinen, meist quadratischen Steinen gibt es in Baumärkten und Fachgeschäften in reichhaltiger Farbauswahl.» Gängige Farben wie Blau- oder Grautöne hat der Einzelhandel meist vorrätig, andere können bestellt werden, wie Raschkes Kollegin und Designerin Mareike Hermann aus Köln ergänzt. Weiterlesen »