Archiv für den 15. Januar 2010

 

US-Gewerbeimmobilienmarkt noch trocken

15. Januar 2010

Von Werner Rohmert. Die vor fast 20 Jahren von Bankern gegründete Falcon Real Estate (FRE) aus New York geht in einer Untersuchung der Frage nach, warum auch in den USA unerwartet wenig Immobilien auf dem Markt sind.

Viele Analysten hatten bereits für 2009 schwerwiegende Probleme für den Gewerbeflächen-Immobilienmarkt erwartet. Konjunkturelle Gründe, der erwartete Zusammenbruch des mit Gewerbeimmobilien-Hypotheken unterlegten CMBS-Marktes (Commercial Mortgage Backed Securities) und erhöhte Bonitätsanforderungen für Anschlussfinanzierungen hätten eigentlich eine Flut von Zwangsvollstreckungen und Fire sales auslösen müssen. Daraus ergeben sich für FRE zwei Fragen: Erstens, warum werden so wenige Immobilen angeboten? Zweitens, wie wahrscheinlich ist es, dass 2010/2011 eine Angebotsflut kommt? Weiterlesen »

 

 

 

Zwangsversteigerungen stabil

15. Januar 2010

Zwangsversteigerungen stabilBislang konnten die deutschen Amtsgerichte von dem Konjunkturdesaster nicht profitieren.

Timelag oder echte Verschonung stellt sich als Frage. Das werden aber erst die nächsten 24 Monate beantworten können. Nach unseren Erfahrungen wird erst mit zunehmender Handlungsfreiheit der Banken, Durchführung eines langwierigen Procederes, einem wieder rational offenen politischem Umfeld und natürlich Scheitern aller gemeinsamen Sanierungs- und Verzögerungsbemühungen das tatsächliche Ausmaß des Krieges der Finanzwirtschaft gegen die Realwirtschaft deutlich.

In 2009 gingen die Zwangsversteigerungen mit ca. 86 000 Zwangsversteigerungsterminen und einem Verkehrswert von über 15,11 Mrd. Euro sogar noch um 2% zurück. In Berlin sanken die Zwangsversteigerungstermine aufgrund der starken Immobiliennachfrage sogar um fast 17%. Der Werteverfall im Osten scheint endlich gestoppt. Weiterlesen »

 

 

 

Realogis analysiert Investmentmarkt Deutschland für Logistikimmobilien

15. Januar 2010

Realogis analysiert Investmentmarkt Deutschland für Logistikimmobilien: Aktueller Marktbericht zur Renditeentwicklung in 2009 sowie Ausblick 2010 erschienen. Viertes Quartal 2009: Spitzen-Renditen an Top-Standorten Hamburg, Frankfurt/Flughafen und München zwischen 7,10 bis 7,25 Prozent.

Die Spitzen-Renditen für langfristig vermietete Core- Logistikimmobilien lagen im vierten Quartal 2009 bei einer Brutto-Anfangsrendite von 7,10 bis 7,25 % an den Top-Standorten Hamburg, Frankfurt/Flughafen und München. Damit wurden die Werte des dritten Quartals 2009 bestätigt. Somit konnte eine Spitzenrendite unter 7,10 % Rendite auch an den absoluten Top-Standorten in 2009 nicht mehr verzeichnet werden. In Düsseldorf, Köln und Stuttgart konnte kein Abschluss unter 7,50 % Bruttoanfangsrendite Weiterlesen »

 

 

 

Dramatik bei Düsseldorfer Hotels

15. Januar 2010

Laut Christie + Co ging der Erlös pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) in Düsseldorf in den ersten zehn Monaten des Jahres 2009 um rund 30%. zurück.

Die Belegungsrate sank um 5,3 Prozentpunkte. Der durchschnittliche Zimmerpreis nahm um 23% ab. Rezession und ein schwaches Messejahr laufen parallel mit einer Zunahme des Hotelangebots. 2009 eröffneten in Düsseldorf bisher zwei neue Hotels: Ein neues A&O Hotel and Hostel mit zwei Sternen und 154 Hotel- und 18 Hostelzimmern sowie ein Melià Hotel mit vier Sternen und 201 Zimmern. Bis Ende 2009 plant das Nikko Hotel außerdem eine Erweiterung seiner Kapazitäten um 42 Zimmer auf eine Gesamtzimmeranzahl von 386. Weiterlesen »

 

 

 

IVD: Steigende Mieten bei Wohnungen

15. Januar 2010

IVD: Steigende Mieten bei WohnungenVon Christina Winckler. Für das Jahr 2010 erwarten der Immobilienverband IVD einen Anstieg der Mieten bei Wohnungen in Deutschland.

Die Preise für Einfamilienhäuser und neue Eigentumswohnungen werden nach Einschätzung des Verbandes nur in deutschen Großstädten und Metropolregionen steigen. Vermehrte Zuzüge in die Ballungsräume und ein Anstieg der Haushalte hinterlasse ihre Spuren, so der Verband. Mieten und Preise würden sich als logische Folge erhöhen. Der zu geringe Neubau von Mietwohnungen, vor allem in den Ballungsgebieten bleibe auch in diesem Jahr das Sorgenkind der Branche. „Ohne gesetzgeberische Impulse wird der Neubau von Wohnungen nicht nachhaltig anziehen“, sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD. Weiterlesen »

 

 

 

Satter Einbruch bei Metropolen-Büros in Deutschland

15. Januar 2010

Satter Einbuch bei Metropolen-Büros in DeutschlandVon Werner Rohmert. Die Konjunktur hat in den 5 Bürometropolen deutliche Bremsspuren hinterlassen, wie wir schon berichteten. Jetzt liegen brandaktuell die endgültigen Zahlen der Marktführer vor.

Wir haben Ihnen in der Tabelle die Zahlen von Jones Lang LaSalle (JLL) und BNP Paribas Real Estate (BNP RE, ehem. Atisreal) gegenübergestellt. Um immerhin ca. 27% sowohl bei JLL als auch bei BNP RE ist nach endgültigem Zahlenwerk der Flächenumsatz in den 6 von JLL erfassten Bürometropolen zurückgegangen. Die Leerstände sind bei JLL um ca. 12% und bei BNP RE um rund 9% gestiegen. Die Spitzenmieten haben bis zu 10% nachgegeben. Im Durchschnitt sind es ca. 5%. Die üblichen Bedenken zu Erfassung bzw. Aussage der Spitzenmieten kommen mit Blick auf Düsseldorf, wo die Mieten annähernd konstant blieben, aber die Umsätze um fast 40% eingebrochen sind. Der Volkswirt lernt dazu. Weiterlesen »

 

 

 

Realogis Logistikimmobilienmarktbericht NRW: Führende Logistikregionen setzen 520 000 qm Fläche um

15. Januar 2010

Realogis Logistikimmobilienmarktbericht NRW: Führende Logistikregionen setzen 520 000 qm Fläche um Realogis Logistikimmobilienmarktbericht NRW: Führende Logistikregionen setzen 520.000 qm Fläche um / Mit 218.000 qm Logistikfläche unerwartet gutes Jahresendgeschäft – Mietniveau im Bestand gleich bleibend bis leicht sinkend, 2010: Flächenmangel in NRW im Größenbereich ab 10.000 qm.

An den drei wichtigsten Logistikregionen in NRW in Köln / Bonn / Aachen sowie Düsseldorf / Mönchengladbach / Niederrhein und im Ruhrgebiet wurden im Jahr 2009 rund 520.000 qm Fläche umgesetzt. So lautet das Ergebnis des neuen Marktreports von Realogis Düsseldorf, einer der führenden Vermarkter von Logistikimmobilien, Industrieimmobilien und Gewerbeparks in Nordrhein-Westfalen (downloadbar unter: www.realogis.de). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit rund 718.000 qm wurden damit im schwierigen Jahr 2009 rund 27,5 Prozent weniger Logistikflächen umgesetzt.

Als Gründe nannte Bülent Alemdag, Geschäftsführer Realogis Immobilien Düsseldorf, „auslaufende Verträge und rückläufige Stückzahlen bei den Logistikern, die zum Aufbau von Leerständen in den eigenen Immobilienbeständen geführt haben.“ Diese Leerstände müssen jetzt erst wieder abgebaut werden. Dadurch haben neue Logistikkontrakte im mittleren Größensegment in 2009 keine großen Neuvermietungen ausgelöst. Weiterlesen »

 

 

 

Immobilienbrief Nr. 209, “Ruhr” und “Berlin” erschienen

15. Januar 2010

Immobilienbrief Nr. 209, "Ruhr" und "Berlin" erschienenLesen Sie unter anderem: „Der Immobilienbrief" Nr. 209: Satter Einbruch bei Metropolen-Büros: Im vergangenen Jahr mussten die deutschen Bürohochburgen schwere Schläge bei den Vermietungsumsätzen einstecken. Der Gesamtumsatz sank um fast 30%. In diesem Jahr sollen die Umsätze auf 2009er Niveau liegen +++- Frankfurt – Bahndeal bremst freien Fall der Büroumsätze: Das Maklerbild der Bankenmetropole ist für das letzte Jahr übereinstimmend negativ. Der Vermietungsumsatz verlor um 30%. Ohne Bahndeal läge der Verlust jenseits der 40%. +++ Büromarkt Hamburg: Flächenumsatz bleibt hinter Erwartungen zurück: Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sorgten auch in Hamburg für einen deutlich sinkenden Flächenumsatz. Trotz stabiler Entwicklung bei den Arbeitsmarktzahlen konnte der signifikante Rückgang der Nachfrage nicht verhindert werden.  +++ Büromarkt Köln – Flächenumsatz gemäß bundestrend: Auch auf dem Kölner Büromarkt ist der Flächenumsatz rückläufig. Mit Minus 21% fällt der Umsatzrückgang jedoch nicht so extrem wie in den anderen Hochburgen aus +++ Büromarkt Leipzig: Stabilität trotz Umsatzrekord: Überall sorgte die Krise für sinkende Büroumsatzzahlen. Nicht so in Leipzig. In der sächsischen Metropole konnte der Vorjahresumatz sogar noch verbessert werden. +++ Chapter 11 – Keine Pleite, sondern Ausweg: Bislang ist der Markt für gute Anlageimmobilien in den USA noch trocken. Bislang mussten nur wenig Objekte unter Zwang verkauft werden. Grund: Chapter 11. Weiterlesen »

 

 

 

 

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