Holzfaser und Zellulose bieten bessere Wärmedämmung unterm Dach

02. Juli 2009

In ausgebauten Dachräumen wird es im Sommer ziemlich warm. Deswegen ist eine gute Dämmung ist wichtig, damit nicht nur Wärmeverluste in der Heizperiode minimiert, sondern auch kühle Nachttemperaturen im Wohnraum gehalten werden können. Die Experten der Verbraucherzentrale Erfurt raten, Dachräume mit Holzfaser- oder Zellulosedämmstoffen zu isolieren. Denn bei diesem Material sei die Speicherfähigkeit mindestens viermal so hoch wie bei Mineralwolle oder Styroldämmplatten.

Zudem empfehlen die Experten, Dachschrägen und Decken gleich mit einer hohen Dämmstärke zu versehen. Sie lässt sich zudem durch das seitliche Annageln von Bohlen oder Aufschrauben von Sparrenverstärkungen erhöhen.

Auch Dachflächenfenster können durch wetterfeste Textilrollos oder Außenraffstores zusätzlichen Schutz vor hohen Innentemperaturen bieten. Die teuerste Variante sind den Experten zufolge Außenjalousien mit einstellbarer Lamellenneigung und automatischer Steuerung. Kostengünstiger, aber mit einer eingeschränkten Wirkung, sind weiße oder silberfarbene Innenjalousien, die einen Teil der Solarenergie wieder nach außen reflektieren.

Weiter Informationen rund um das Thema Wärmeschutz gibt es im Internet unter verbraucherzentrale-energieberatung.de.

gi24/ddp

 


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