Die neue Ausgabe des Immobilienbriefs (Nr. 190 vom 24.04.2009) ist erschienen. Die Themen der aktuellen Ausgabe sind unter anderem:
Im Editorial des „Immobilienbriefs“ beschäftigt sich Werner Rohmert neben der Panik des Gemeinschaftsgutachtens mit dem Eintritt des Vorhersehbaren. Jetzt floppen Projektentwicklungsfonds. Wir warnten. Rating und Reits haben sich auch schon lächerlich gemacht. Wir lachten schon früher. Jetzt warten wir auf Konzernimmobilien-Entsorgungsfonds und „Opportunity Funds“. Mit fragen wir uns, wer wohl wem eine „Gelegenheit“ bzw. Sicherheit geboten hat. Gab es Chancen für das deutsche Geld oder Chancen durch das deutsche Geld? Das Crash Szenario des gestern veröffentlichten Gemeinschaftsgutachten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute bringt uns dagegen Erleichterung. Es bleibt bei einer brutalen Rezession – das war unser best case.
Größte US-Immobilien Pleite: Eurohypo ist dabei – Glück gehabt, doch nur Peanuts! Shopping-Centerbetreiber General Growth Properties (GGP) hat Gläubigerschutz nach „Chapter 11“ beantragt und die wahrscheinlich bislang größte Immobilienpleite in den USA hingelegt.
US Treuhand, Jamestown – US Initiatoren floppen bei Projektentwicklungsfonds – auch das war absehbar: Der geschlossene US-Projektentwicklungs-Immobilienfonds UST XVI Victory Park ist in ziemliche Bedrängnis geraten. Auch Jamestown hat vor kurzem erklärt, dass bei dem ersten Projektentwicklungsfonds neu nachgedacht werden muss.
Kippt der Markt? Büroimmobilienpreise in den USA: Während in Europa die Anfangsrenditen schnell anzogen, aber die Mietmärkte erst jüngst reagierten, war eine spiegelbildliche Entwicklung in den USA zu sehen.
Aktieninstitut – Nachbesserung für REIT: Im Vorfeld der Bundestagswahlen hat das Deutsche Aktieninstitut (DAI) eine Reihe von Wahlprüfsteinen erarbeitet. Sie zeigen Maßnahmen auf, die nach Ansicht der Verantwortlichen notwendig sind, um den Kapitalmarkt und insbesondere die Aktie wieder stärker zu nutzen statt zurückzudrängen.
Immobilienkonjunktur hinkt Immobilienklima hinterher: Bereits den dritten Monat in Folge hat das Immobilienklima im März 2009, lt. King Sturge, leichte Zuwächse verzeichnen können.
Deutscher Investmentmarkt bricht ein: Die von Jones Lang LaSalle (JLL) vorgelegten Quartalszahlen für den Investmentmarkt Deutschland fassen die „gefühlte Erlahmung des Marktes“ in konkrete Zahlen.
Logistikimmobilien als Zukunftsinvestment: Auf der ersten Hamburger Immobilienkonferenz der Garbe Group wurde deutlich, dass Logistikimmobilien zukünftig in Portfolien institutioneller Investoren eine größere Rolle spielen werden.
Im Gespräch: „Günstige Logistik-Bestandsflächen sind gefragt“: Klaus Kortebein, CEO der Valad Property Group in Deutschland, im Gespräch mit Dorothee Stöbe
RICS: „Nachhaltige“ Gebäude bringen höhere Mieten und bessere Preise: Nicht nachhaltige Gebäude gehören der Vergangenheit an
Wann beginnt für Seniorenimmobilien die Zukunft? Auf der 2. IIR Konferenz „Zielgruppe 65plus“ wurde deutlich, dass, obwohl der Bedarf an Senioren(gerechten) Immobilien unstrittig ist, in den vergangenen Jahren beileibe nicht alle Konzepte zu einem Investmenterfolg führten.
LBS: Wohnanlagen im Alter wichtiges Kriterium: Entscheidend für ein Drittel der Bauherren und Käufer von Eigenheimen der Generation 50 plus sind die Wohnlage und Verkehrsanbindung einer Immobilie.
Wohnimmobilien für Reiche weiterhin attraktiv? Der “Attitudes Survey”, der die Einstellung der reichsten Kunden der Citi Private Bank spiegelt, besagt, dass 55% der so genannten High Net Worth Individuals (HNWIs) planen, ihren Wohnimmobilienbestand in den nächsten zwei Jahren aufzustocken.
Wohnungsmieten in Frankfurt höher: Der neue Mietpreisspiegel der Stadt Frankfurt wurde gegenüber dem Vorgänger leicht abgeändert.
Offene Immobilienfonds haben ausgewogene Portfolios: Die Offenen Immobilienfonds haben durch unterschiedliche Mietvertragslaufzeiten ihrer Bestandsobjekte eine ausgewogene Portfoliostruktur.
„Der Immobilienbrief Ruhr" Nr. 4:
Im Editorial beschäftigt sich Dr. Gudrun Escher mit der Frage, ob die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise bereits im Ruhrgebiet ankommen sind. Die beiden Quartalsberichte aus Essen und Duisburg lassen erkennen, dass bisher alles wie gehabt ist.
Von duisport nach Dortmund und zurück: Die Duisburger Hafengesellschaft duisport AG weist in ihrer jüngst veröffentlichten Bilanz für das Jahr 2008 zum zehnten Mal in Folge Steigerungsraten im Betriebsergebnis aus, obgleich die Gesamtumschlagszahlen von 55 Mio. Tonnen 2007 auf 54,5 Mio. Tonnen leicht zurückgingen. Ursache war der Einbruch im Schiffsverkehr ab November 2008.
Marktberichte: Wuppertal, Duisburg und Essen: Für Wuppertal wurden zum ersten Mal die Grunddaten des Bürobestandes erhoben, aus Duisburg und Essen gibt es Quartalsergebnisse, die Hoffnung machen.
Nachhaltigkeit ist schwer messbar, RICS versucht es dennoch: Nach einer Untersuchung des Beratungsunternehmens CB Richard Ellis (CBRE) fehlen Messverfahren und das erforderliche Datenmaterial, um aussagefähige Kostenvergleiche für energieeffiziente Gebäude zu erstellen. Der neue Leitfaden zur Immobilienbewertung des Royal Institute of Chartered Surveyors RICS/UK ist ein Schritt in diese Richtung.
Europa-Center mit neuer Online-Plattform: Der Hamburger Projektentwickler Europa Center entwickelt und betreibt für den Eigenbestand Bürohäuser, Hotels und Logistikzentren. Das neue online-Portal soll Interessenten den Zugriff auf Informationen erleichtern.
Dortmund investiert fast 30 Mio. Euro in eine neue Feuerwache: Den Wettbewerb 2006 hatte das Planungsbüro agn Niederberghaus & Partner gewonnen. Die Herausforderung in Dortmund besteht darin, dass der Neubau bei laufendem Betrieb an die Stelle des 1976 in Betrieb gegangenen Altbaus treten soll. Das erfordert ein besonderes Projektmanagement.
Die Krise erreicht Paris La Défense: Ob die ambitionierten Turmhausprojekte, die Paris und La Défense noch auf der MIPIM präsentierten, überhaupt realisiert werden können, ist fraglich.
Kaufhaus ade – Scheiden tut weh! Auch Standorte im Ruhrgebiet bleiben nicht ungeschoren.
Road Show der Energieeffizienzoffensive „NRW spart Energie“: Die von der EnergieAgentur.NRW koordinierte Roadshow macht im Mai in zehn großen Städten des Landes Nordrhein Westfalen auf zentralen Plätzen Station. Mit getragen wird die Aktion von den beiden Kooperationspartnern ADAC und KfW Bankengruppe.
Den aktuellen Report finden Sie hier.

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