Jubiläum – 100. Ausgabe des Handelsimmobilen Report erschienen!
22. Juli 2011
Immer aktuell, kritisch und immer top informiert: Der Handelsimmobilien Report „HIR“ feiert Jubiläum! Mit seiner mittlerweile 100. Ausgabe informiert der HIR seit vier Jahren über Wissenswertes aus dem Bereich der Handelsimmobilien. GLÜCKWUNSCH dazu! In der der 100. Ausgabe des HIR blickt die Chefredakteurin Ruth Vierbuchen unter anderem auf die Ereignisse der vergangenen 4 Jahre zurück.
Als der 1. „Handelsimmobilien Report“ am 20. Juli 2007 auf den Markt kam (Lesen Sie hier die 1. Ausgabe des HIR), zogen gerade die ersten dunklen Wolken über den Finanzmärkten auf. Der Begriff „Subprime Krise“ machte die Runde und ließ erahnen, dass nach dem Platzen der Blase auf dem USWohnimmobilienmarkt eine zu große Zahl schlecht besicherter Darlehen (fauler Kredite) auf dem Markt waren und für die Banken zum Problem werden könnten. Die entscheidende Frage war, ob es nach der Überhitzung auf dem Wohnimmobilienmarkt eine harte oder eine weiche Landung geben würde? Viele Experten glaubten, dass der Markt das abfedern könnte.
Die 1. Hälfte des Jahres 2008 war denn auch geprägt von der Suche nach Anzeichen für ein Ende der „Subprime Krise“ und einen erneuten Aufschwung in den Immobilienmärkten. Als im Sommer 2008 Gerüchte aufkamen, Lehman Brothers befinde sich in Schieflage und die Investmentbank Bear Stearns stecke in ernsten Schwierigkeiten und sie nur gerade so vor dem Kollaps gerettet werden konnte, dämmerte es vielen, dass die Subprime Krise womöglich noch ein ziemlich dickes Ende haben würde. Das Desaster nach der Lehmann-Insolvenz im September 2008 ist bekannt und die Folgen für die Volkswirtschaften, die sich im Zuge der Rettung von Banken, Versicherungen und der Auflage großer Konjunktur-Pakete übermäßig verschulden mussten, prägt heute als Euro- und Schulden-Krise in Europa und den USA das Geschehen.
Nachdem die westlichen Volkswirtschaften jahrzehntelang mehr Geld ausgegeben haben als sie einnahmen, ist klar, dass die Bewältigung einer solchen Finanzierungsaufgabe die meisten überfordert. Deshalb ist jetzt der Punkt gekommen, an dem Politiker über ihre Verschwendungssucht nachdenken müssten und sich die Bürger die Frage stellen sollten, ob sie sich weiter von Wahlgeschenken beeinflussen lassen wollen, die sie ohnehin über hohe Steuern selbst bezahlen? In dieser Zeit hat der „Handelsimmobilien Report“ im klassischen Land der Büroimmobilie Deutschland den Blick dafür geschärft, wie spannend und sicher gute Handelsimmobilien als Anlage sind.
Selbst konservative Versicherungen lernten die stabilen Cash-flows zu schätzen. Der Markt hat sich seither verändert und Handelsimmobilien sind in den Portfolien zur festen Größe geworden, was auch dem Handel hilft. Der „Handelsimmobilien Report“, der sich als „online-Medium“ die Möglichkeiten des Internets zunutze macht, hat sich in diesem Markt als führendes Medium etabliert. Fast 15 000 E-Mail-Adressen aus Immobilienwirtschaft, Handel, Kommunen und Finanzwelt umfasst der Verteiler – ganz abgesehen von den vielen unternehmensinternen Verteilern. Das ist zweifellos ein Grund, darauf anzustoßen!
Lesen Sie in der Jubiläumsausgabe:
- Investmentmarkt – Retail Assets bleiben in der Gunst der Investoren ganz oben: Das Thema Sicherheit will auf den ersten Blick nicht so recht zum Einzelhandel passen, dem viel Dynamik und damit stetiger Wandel nachgesagt werden. Die Branche muss immer in Bewegung bleiben, da sich der Geschmack der Kunden schnell ändert und die Konkurrenz um die guten Standorte sehr hoch ist. Zur Absicherung guter Lagen bevorzugt der Handel lange Mietvertragslaufzeiten. Gerade deshalb sind gute Handelsimmobilien eine sichere Geldanlage und bei Investoren gefragt.
- Studie: Shopping-Center beeinflussen die Mieten durchaus positiv: Die Diskussion über die Ansiedlung großflächiger Einzelhandelsbetriebe wird in Deutschland sehr emotional geführt: In den 1980er-Jahren ging es um die SB-Warenhäuser und Fachmärkte, die Sortimente wie Lebensmittel, Heimwerker- und Elektroartikel in ihre großen Märkte auf die grüne Wiese mitnahmen. Heute entzündet sich die Kritik an den Shopping-Centern, die mit ihrem Angebot an Mode und vielem mehr in die Innenstädte zurückkehren. Die Studie „Innerstädtische Einkaufszentren – Eine absatzwirtschaftliche Wirkungsanalyse“ will zur Versachlichung des Themas beitragen. Und mit Vorurteilen aufräumen.
- ECE Shopping Center Fund – Deutlich mehr Spielraum: Das Thema Revitalisierung steht bei der Hamburger ECE nicht zufällig ganz oben auf der Agenda, wenn es um die künftige Wachstumsstrategie des Shopping-Center-Spezialisten geht. Das Wachstumstempo bei Neuentwicklungen verlangsamt sich, dagegen ist der Revitalisierungsbedarf allein in Deutschland erheblich. Um in diesem Geschäft mehr Spielraum zu haben, setzt die ECE auf ihren neuen Fonds.
- Tengelmann – Mangel an neuen Flächen verlangsamt Expansionstempo: Die Mülheimer Tengelmann-Gruppe hat 2011 einen stabilen Start erwischt, wobei der Umsatz jedoch unter Plan, das Ergebnis bislang aber über Plan liegt. Der Grund: Die Finanzmarktkrise hat Spuren bei Neuentwicklungen hinterlassen und damit die Expansion des Unternehmens gehemmt.
- Finanzmarktkrise hinterlässt beim Neubau Spuren: Der Einzelhandel hat bei seinem Expansionstempo wieder einen Gang hoch geschaltet, seit die unmittelbaren Auswirkungen der Krise abflauen. Doch die Folgen der Kreditklemme, über die 2009 fortwährend diskutiert wurde, entfalten für den Expansionsdrang des Handels seit 2010 ihre limitierende Wirkung. Ab 2012 könnte es wieder besser werden.
- ECE macht das Rennen um Karstadt Mainz – Zu wenig Fläche in der City: Am Ende ging es offenbar vor allem um Schadensbegrenzung. So wie Axel Funke, Chef der Multi Development Germany, in seiner kurzen Pressenotiz mitteilte, hatte der Warenhaus-Betreiber Karstadt für die Entwicklung seines Standorts in der Mainzer Ludwigstraße das Konzept des Duisburger Shopping-Center-Spezialisten Multi ausgewählt. Doch am Ende machte ein anderer das Rennen um ein Shopping-Center-Konzept für das Areal, weil die Immobilien-Eigentümer anders entschieden.
- Karstadt – Erste Konturen eines neuen Konzepts: Wie es Karstadt künftig mit der Öffentlichkeit und der Veröffentlichung von Zahlen halten werde, hatte der scheidende Presse-Sprecher nach Abschluss des Insolvenzverfahrens im vergangenen Herbst bereits angedeutet: Karstadt sei nun kein börsennotiertes Unternehmen mehr und damit nicht mehr publizitätspflichtig. Vor diesem Hintergrund verweist auch der neue Karstadt-Chef Andrew Jennings bei konkreten Fragen, etwa nach Umsatz- und Ertragszahlen darauf, dass Karstadt nicht mehr gelistet sei. Über sein Konzept gibt er aber erste Informationen preis.
Hier finden Sie die 100. Ausgabe des Handelsimmobilien Reports
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Hallo Frau Dr. Vierbuchen,
erst einmal Glückwunsch zur Hundertsten! Ich freue mich schon alle 14 Tage auf den neuen Lesestoff. Respekt vor den immer aktuell und gut recherchierten Beiträgen … immer wieder schön zu lesen und mich ständig auf dem Laufenden zu halten. Auf die nächsten Hundert, ich freue mich schon!