Realogis nimmt differenziert Stellung zur DZ Bank Studie

13. Februar 2009

Realogis nimmt zur aktuellen Studie der DZ Bank, die fallende Mieten für Logistikimmobilien prognostiziert hat, differenziert Stellung: Mietsteigerungen um bis zu 10 Prozent in Ballungszentren /  Neubauflächen auf der grünen Wiese auf Eis gelegt / Geringer Mietpreisrückgang in strukturschwachen Regionen / Preisverfall in keiner Asset Klasse so gering ausgefallen ist wie im Bereich der Core und Core plus Logistikimmobilien an Top Standorten mit einer Laufzeit von 12 Jahren / Im High End Bereich nach wie vor Transaktionen ab einer Anfangsrendite von 6,6 Prozent

Realogis – eines der führenden deutschen Makler-Beratungsunternehmen für Logistikimmobilien, Industrieimmobilien und Gewerbeparks – nimmt wie folgt zur aktuellen Studie der DZ Bank, die fallende Mieten für Logistikimmobilien prognostiziert hat, differenziert Stellung.

Umut Ertan (Foto, rechts), Geschäftsführer Realogis Investment GmbH:

„Aktuell verzeichnen wir bei modernen Logistikimmobilien im Bestand ab einer Mindesthöhe ab 8.50 m Unterkante Binder in den Speckgürteln der Ballungszentren (bis maximal 20 bis 30 km außerhalb dieser Städte) und insbesondere im Düsseldorf, Köln, Stuttgart und München teilweise steigende Mieten. Mietsteigerungen um bis zu 10 Prozent sind hier nicht die Ausnahme. Gleichwohl werden die Mietpreise aufgrund des extremen Rückgangs der built to suit Neubauentwicklungen und des praktischen Wegfalls spekulativer Baumaßnahmen bis Ende des Jahres in diesen Regionen überwiegend stabil bleiben. Dies liegt trotz des wirtschaftlichen Umfeldes daran, dass aktuell die anhaltend gute Nachfrage zur Konsolidierung von Lagerstandorten führt, die ausschließlich in Bestandsflächen realisiert werden können. Dass dadurch in den Top Regionen die Mietpreise für Bestandsimmobilien steigen, ist somit die logische Konsequenz. Die beliebige Duplizierbarkeit von Neubauflächen auf der grünen Wiese daneben hat seit dem vierten Quartal 2008 massiv abgenommen und ist bis auf weiteres auf Eis gelegt.“

Differenzierter sehe die Lage, so Bülent Alemdag, Geschäftsführer Realogis Immobilien Düsseldorf und für NRW verantwortlich, in strukturschwachen Regionen und bei so genannten Logistik Clustern an Autobahnkreuzungspunkten aus. Hier werde insbesondere durch den massiven Abschwung im Bereich Automobilindustrie ein Mietpreisrückgang festzustellen sein, wenngleich auch hier fehlende Neubaumassnahmen den befürchteten Mietpreisrückgang etwas auffangen werden.

Bülent Alemdag (Foto, rechts):

„Im Durchschnitt aller Standorte erwarten wir bis zum Ende des Jahres bundesweit ein stabiles Mietpreisgefüge und eine deutliche Reduzierung der Neubauaktivitäten.“

Gleichzeitig sei festzuhalten, dass der prozentuale Preisverfall in keiner Asset Klasse so gering ausgefallen sei wie im Bereich der Core und Core plus Logistikimmobilien an Top Standorten mit einer Laufzeit von 12 Jahren und mehr.

Umut Ertan:

„Wir verzeichnen in diesem High End Bereich nach wie vor Transaktionen ab einer Anfangsrendite von 6,6 Prozent für institutionelle Investoren. Gleichzeitig gib es im Moment auch die Chance für Käufer im deutlich attraktiveren Renditebereich hochwertige Objekte (Typ 4) mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 5 bis 8 Jahren zu erwerben. Das Risiko-Chancen Verhältnis ist hier attraktiver denn je und verspricht deutlich mehr Wertsteigerungspotential als in anderen Asset Klassen.“

Detaillierte Informationen zu Typklassen im Logistikimmobilien und Lagerbereich sowie aktuelle Informationen zu Renditen wird Realogis im Rahmen einer Logistimmobilienkonferenz am 25. und 26. Juni in München erstmals öffentlich vorstellen.

Über die Firmengruppe Realogis – www.realogis.de

Realogis zählt zu den führenden deutschen Makler-Beratungsunternehmen für Logistikimmobilien, Industrieimmobilien und Gewerbeparks. Realogis agiert bundes- und europaweit in den Bereichen Vermietung, Verkauf, Bewertung sowie Asset Management; gleichzeitig berät Realogis Unternehmen in den Bereichen Logistik- und Fulfillment sowie Logistik Personalvermittlung. Dieses Zusammenspiel rund um die Logistikimmobilie ist einzigartig und ermöglicht die Realisierung ganzheitlicher Lösungen für Investoren, Verkäufer, Projektentwickler, Eigennutzer und Mieter. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt ist die Bewertung von Logistikimmobilien, Industrieimmobilien und Gewerbeparks. Zur Firmengruppe gehören Realogis Investment GmbH, Realogis Immobilien München GmbH, Realogis Immobilien Stuttgart GmbH und Realogis Immobilien Düsseldorf GmbH sowie Realogis Consult GmbH und Realogis Logistik Personalvermittlung GmbH.

Pressekontakt:
Silke Hoffmann
SH/Communication – Agentur für Public Relations
Hardt 9 (Nielenhof)
47877 Willich / Hardt
Tel 02159/69 49 8-0
Fax 02159/69 49 8-9
E-Mail: info@shcommunication.de

Kontakt Realogis:
Umut Ertan
Managing Director
Realogis Investment GmbH
Industrial Real Estate Consulting
Rundfunkplatz 4
80335 München
Tel +49 (0) 89 / 51 55 69 – 0
Fax +49 (0) 89 / 51 55 69 – 29

 

Referenz: Immobilienzeitung.de, 12. Februar 2009

DZ Bank erwartet bei Logistikimmobilien deutlich fallende Mieten
Die Mieten für Logistikimmobilien in Deutschland werden nach einer Studie der DZ Bank im laufenden Jahr kräftig sinken. Die Researcher begründen ihre Prognose damit, dass das Flächenangebot außerhalb der Ballungszentren durch die ständig neue Ausweisung von Gewerbegebieten durch die Kommunen steige. Auf der anderen Seite sei das Güterverkehrsaufkommen bedingt durch die Rezession bereits deutlich gesunken. Vor allem die Mieten für Logistikimmobilien in durchschnittlichen Lagen würden infolgedessen sinken. Nur leichte Mietrückgänge erwarten die Autoren der Studie bei Lager- und Produktionshallen in der Nähe von Flug- und Seehäfen. Rückgänge prognostiziert die Studie auch hinsichtlich des Vermietungsumsatzes von Lagerflächen. Hier sei 2009 mit einem Minus von 10% zu rechnen. Davon seien Flächen in den Ballungszentren und ländlicheren Regionen gleichermaßen betroffen. Damit kommt die DZ Bank zu einer anderen Einschätzung als Klaus Kortebein (vgl. Meldung "Kortebein sieht starke Nachfrage nach günstigen Logistikflächen"). Unterm Strich litten Logistikimmobilien stärker unter der Rezession als Büro- und Handelsimmobilien. Allerdings sei im Logistiksektor in den kommenden Jahren auch mit einer schnelleren Erholung zu rechnen.

 

 


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