Realogis erwartet erstarkten deutschen Transaktionsmarkt für Industrie- und Logistikimmobilien im ersten Halbjahr 2011.
Nach zwei verhaltenen Jahren ist der Transaktionsmarkt für Industrie- und Logistikimmobilien wieder in Bewegung geraten. „Uns liegen viele Aufträge für Transaktionen von Einzelimmobilien und größeren Portfolien vor“, beschreibt Umut Ertan, Geschäftsführer der Realogis Investment GmbH, den Trend. „Entwickler und Bestandshalter von Industrie- und Logistikimmobilien wollen wieder verstärkt ihre Assets verkaufen, nachdem sich die Preise jetzt wieder auf einem angemessenen Niveau sowohl für Käufer als auch für Verkäufer befinden.“ Zudem wollen Entwickler-Investoren Cashflow für Neubauten generieren, die seit diesem Jahr an den bedeutendsten Logistikstandorten in Deutschland auch wieder spekulativ errichtet werden. Allein für das erste Halbjahr erwartet der bundesweite Marktführer für die Vermittlung von Industrie- und Logistikflächen „ein eigenes Transaktionsvolumen von über 180 Mio. Euro.“
Damit würde Realogis das eigene Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Januar bis Juni 2010) bereits um 300 Prozent steigern. Das Umsatzvolumen des gesamten Investmentmarktes für Industrie- und Logistikimmobilienbereich in Deutschland für das komplette Geschäftsjahr 2011 schätzt Realogis auf über 1 Mrd. Euro. „Im Fokus der Investoren stehen neben Light Industrial Immobilien mit einer Brutto-Anfangsrendite zwischen 9 bis 11,5 Prozent nach wie vor vermietungsrisikoarme Core- und Core-Plus-Logistikimmobilien mit einer Brutto-Anfangsrendite zwischen 7 bis 8,2 Prozent“, so Ertan.
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