Türsicherungen im Test – Viele schützen kaum vor Einbruch

29. Juni 2009

Einbrecher haben oft leichtes Spiel. Denn selbst teure Türsicherungen sind mit einfachen Werkzeugen zu knacken, wie die Stiftung Warentest nach einem Test von 15 Türsicherungen berichtet. Ein Produkt schnitt mit der Note «sehr gut» ab, fünf erhielten ein «gut», drei wurden mit «ausreichend» bewertet und sechs Türsicherungen waren in den Augen der Tester nur «mangelhaft».

Am besten sicherte der Schließzylinder von BKS Janus: Er ließ sich weder aufbrechen noch herausziehen und konnte auch gegen Aufbohrversuche eine Weile standhalten. Mit einem ähnlich guten Ergebnis schnitt der Ikon Vector ab, der aber aufgrund einer falschen Sicherheitsklassenangabe abgewertet wurde.

Eine zusätzliche Sicherheit bieten laut den Testern Türschilder, weil sie ein Zerstören des Zylinders erschweren. Zwei der drei überprüften Produkte erhielten die Note «gut». Allein das Ikon PI 2000 zeigte beim Aufmeißeln nicht die notwendige Standhaftigkeit.

Einen guten Einbruchschutz können laut Stiftung Warentest Querriegelschlösser bieten, da sie das Aufhebeln oder Aufbrechen einer Tür erschweren. Beide Ikon-Modelle bestanden den Test mit der Note «gut». Die Abus-Modelle fielen dagegen durch, da der Schließzylinder versagte. Auch die drei Kastenzusatzschlösser konnten den Test nicht bestehen: Zwei Produkte ließen sich leicht aufhebeln, das Abus-Schloss 9030 konnte mit Einbruchswerkzeugen geöffnet werden.

Der Test findet sich im Internet unter test.de.

gi24/na/ddp

 


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