Von André Eberhard
Während der Leidensdruck bei Initiatoren von geschlossenen Immobilienfonds derzeit immer größer zu werden scheint, interessiert die offenen Immobilienfonds Subprime und Kreditkrise herzlich wenig. Offene Immobilienfonds wie der UBS Euroinvest, der erste Offene Immobilienfonds für (kleine) institutionelle Anleger, versprechen eine stabile Rendite am düsteren Aktienhimmel.
Der Euroinvest, der seit 1999 am Markt ist, verzeichnet seit 2004 eine stetig steigende jährliche Performance, die derzeit bei knapp 8% liegt. Der Fonds für institutionelle Investoren investiert als Core-Produkt in Büroimmobilien in ganz Europa. Anlageschwerpunkt ist mit 26,8% Frankreich gefolgt von Deutschland (25,7%) und Italien (10,1%). Der Fonds scheint zu beweisen, dass man auch im subprimegebeutelten Frankreich stabile Cash flows erzielen kann. 60 Liegenschaften hat der Fonds derzeit in seinem Portfolio die ein Immobilienvermögen von ca. 3,14 Mrd. Euro ausmachen. Die Vermietungsquote liegt derzeit bei 90,7%. Trotz aller Euphorie bei offenen Immobilienfonds darf nicht unerwähnt bleiben, dass die Mieteinnahmen ein entscheidender Faktor bei der Performance der Fonds sind.
Quelle: DIB, Nr. 173, 22.08.2008
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