Wohneigentum bleibt von Finanzkrise bislang unberührt

27. November 2008

Von André Eberhard

Während in deutschen Großstädten die Preise für Wohneigentum im vergangenen Jahr leicht anzogen, war bundesweit im Durchschnitt ein leichter Preisrückgang zu verzeichnen. Im Durchschnitt der 388 vom IVD im Wohnpreisspiegel 2008/2009 beobachteten Städte sind die Kaufpreise für Einfamilienhäuser und Reihenhäuser gegenüber dem Vorjahr statistisch um rund 0,5 bzw. 1% gefallen.

Im Segment Eigentumswohnungen aus dem Bestand sind die Kaufpreise durchschnittlich um rund 1,5% zurückgegangen. Die Kaufpreise für Neubau-Eigentumswohnungen sind im Durchschnitt aller beobachteten Städte in den letzten 12 Monaten nahezu unverändert geblieben. Preissteigerungen von durchschnittlich 1,5 bis 2,5% recherchierte der IVD insbesondere in den Großstädten.

Die großen Städte sind lt. IVD im derzeitigen Marktumfeld die Gewinner unter den Immobilienstandorten. Immobilien sind lt. IVD gerade vor dem Hintergrund der Krise, des aktuellen Zinsniveaus und der moderaten Einstiegspreise derzeit eine interessante Investitionen. Die Nachfrage nach vermieteten Immobilien zur Kapitalanlage hat nach Beobachtung des IVD und seiner Mitglieder als eine direkte Folge der Finanzkrise bereits angezogen.

Quelle: DIB, Nr. 180

 


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