Frankfurt/Wiesbaden: Union Investment stiftet Lehrstuhl für Asset Management

Union Investment baut die Zusammenarbeit mit der renommierten European Business School (EBS) Wiesbaden/ Rheingau weiter aus. Im Zuge der engeren Verzahnung von Wissenschaft und Praxis wird der bereits seit 2002 geförderte Lehrstuhl Asset Management künftig als Stiftungslehrstuhl weitergeführt. Unter dem Namen „Union Investment-Lehrstuhl für Asset Management“ befassen sich die Finanzwissenschaftler der EBS mit der Forschung unter anderem in den Bereichen Risikomanagement, Alternative Investments und angewandte Finanzökonometrie. Der von Union Investment finanzierte Lehrstuhl steht unter der Leitung von Prof. Dr. Roland Füss.

„Wir sind sehr froh über dieses Engagement, das uns erlaubt, diese wichtige Teildisziplin der BWL durch einen exzellenten Wissenschaftler vertreten zu können“,

erklärt EBS Rektor Professor Dr. Christopher Jahns. Die EBS verstärkt damit ihr breites Lehr- und Forschungsportfolio innerhalb des Departements Finance, Accounting & Real Estate (FARE).

Union Investment sieht in der Zusammenarbeit einen wichtigen Beitrag zur systematischen Weiterentwicklung und Erforschung zentraler Fragestellungen im Asset Management.

„Angesichts der zunehmenden Komplexität der Finanzmärkte, neuer Herausforderungen auf Kundenseite und einer Vielzahl neuer Investmentansätze sowie der ständig wachsenden Anzahl von Anlagemöglichkeiten ist eine verstärkte Anbindung des Asset Managements an die Erkenntnisse der Kapitalmarktforschung unerlässlich“,

erklärte Dr. Rüdiger Ginsberg, Vorsitzender des Vorstands der Union Asset Management Holding AG.

Die Rückkoppelung an die Wissenschaft komme Investoren wie Fondsgesellschaft gleichermaßen zugute. Während Kunden durch entsprechende Produkte an der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Asset Managements partizipieren könnten, erhalte Union Investment die Gelegenheit, Investment- und Risikomanagementansätze sowie Lösungskonzepte stets aufs Neue mit den Ergebnissen der Forschung abzugleichen.

„Das stärkt unsere Position im Wettbewerb und schafft wissenschaftlich fundierten Nutzen für unsere Kunden“,

so Ginsberg. Darüber hinaus sieht Ginsberg durch den Ausbau der Zusammenarbeit mit der EBS auch den Finanzstandort Deutschland und insbesondere die Rhein-Main-Region gestärkt.

„Für den Finanzstandort Deutschland ist es immens wichtig, das Know-how und die Leistungskraft im Bereich der Vermögensverwaltung hier vor Ort zu sichern und weiter auszubauen“,

erklärte Ginsberg.

„Wenn wir auch in Zukunft in Deutschland Spitzenleistungen im Asset Management anbieten möchten, benötigen wir hierzulande eine exzellente wissenschaftliche Basis sowie gut ausgebildete Fachkräfte.“

Vor diesem Hintergrund erwartet Union Investment durch die Zusammenarbeit auch weitere Impulse für die Schulung und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter. Mit der EBS als Partner ergäben sich neben den bewährten Weiterbildungsmöglichkeiten des genossenschaftlichen Finanzverbundes weitere, interessante Möglichkeiten der berufsbegleitenden Qualifizierung.

Quelle: Union Investment, 15.07.2008