HAMBORNER REIT AG: Vorläufige Ergebniszahlen bestätigen die gute Prognose für 2011

Die HAMBORNER REIT AG kann auf ein weiteres sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Dabei war das Jahr 2011 maßgeblich geprägt von klarer Strategieumsetzung und weiterem Wachstum durch attraktive Investitionen. Dies spiegelt sich auch in den gegenüber Vorjahr zum Teil deutlich gestiegenen Ergebnissen wider. Nach vorläufigen noch nicht testierten Jahresabschlusszahlen betragen die Miet- und Pachterlöse rund 32,2 Millionen Euro (Vorjahr: 25,0 Millionen Euro) und stiegen somit um rund 29 Prozent an.

Die durchschnittliche Leerstandsquote bewegt sich dabei mit 1,3 Prozent (1,8 Prozent ohne Mietgarantien) auf weiterhin äußerst niedrigem Niveau. Das Betriebsergebnis betrug 14,9 Millionen Euro nach 12,5 Millionen Euro im Vorjahr. Der Anstieg um rund 19 Prozent ist dabei im Wesentlichen auf die höheren Mieterlöse zurückzuführen. Das Ergebnis vor Finanzierungstätigkeit und Steuern (EBIT) beträgt 17,1 Millionen Euro und liegt damit um rund 16 Prozent über Vorjahr (14,8 Millionen Euro).

Nach Abzug des Finanzergebnisses und der Steuern ergibt sich ein positiver Jahresüberschuss von rund 7,9 Millionen Euro, der um rund 39 Prozent über Vorjahr liegt (5,7 Millionen Euro). Steuern in Höhe von rd. -1,3 Millionen Euro resultieren aus der im Berichtsjahr durchgeführten Betriebsprüfung für die Jahre 2007-2009 und betreffen Nachzahlungen im Zusammenhang mit der durch den Eintritt der Gesellschaft in den REIT-Status ausgelösten Schlussbesteuerung.

Als Kennzahl für die operative Geschäftsentwicklung zeigt der FFO (Funds from Operations) absolut mit 16 Millionen Euro (Vorjahr: 12,2 Millionen Euro) eine deutliche Steigerung um rund 32 Prozent. Der FFO je Aktie zum 31.12.2011 beträgt 0,47 Euro (Vorjahr: 0,36 Euro). Der Nettovermögenswert (NAV) der Gesellschaft liegt bei 8,77 Euro je Aktie und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (8,74 Euro je Aktie) leicht erhöht.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin sehr gut. Die liquiden Mittel haben sich durch die Neuinvestitionen im Vergleich zum Vorjahr um 64,9 Millionen Euro auf 18,7 Millionen Euro vermindert. Der Loan to Value (LTV) beträgt 39,1 Prozent (Vorjahr 19,3 Prozent). Die REIT-Eigenkapitalquote von 55,7 Prozent liegt auch weiterhin deutlich über den nach REIT-Gesetz geforderten 45 Prozent.

Vor dem Hintergrund der guten Geschäftsentwicklung 2011 beabsichtigt der Vorstand – vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats – der Hauptversammlung am 15. Mai 2012 vorzuschlagen, eine um 8,1 Prozent gesteigerte Dividende in Höhe von 0,40 Euro je Aktie auszuschütten. Bezogen auf den Jahresschlusskurs von 6,40 Euro ergibt sich daraus eine Dividendenrendite von 6,3 Prozent. Die endgültigen Geschäftszahlen wird die Gesellschaft am 29.03.2012 veröffentlichen.