Fragwürdige Bauprojekte, Kostenexplosionen bei Bauvorhaben – der Verschwendungsatlas dokumentiert unter anderem Verschwendungen im Hoch- und Tiefbau aus allen Regionen der Republik.
„Verschwendung gibt es überall und der Steuerzahler muss dafür büßen. Das kann so nicht weitergehen. Gerade in Zeiten der explodierenden öffentlichen Verschuldung müssen Bund, Länder und Gemeinden sparsam mit dem Geld ihrer Bürger umgehen“, so Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM). „Solide Haushaltspolitik fängt vor Ort an. Jeder Bürger, der eine potentielle Verschwendung in unseren Verschwendungsatlas einträgt, leistet einen Beitrag auf dem Weg zu einem gesunden Staatshaushalt.“
Im Verschwendungsatlas sind bereits jetzt über 100 Beispiele erfasst, die sich unter anderem aus den Berichten der Bundes- und Landesrechnungshöfe und dem aktuellen Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler ergeben. Jeder kann den Atlas ab sofort durch eigene Eintragungen ergänzen.
Zu den aufgeführten Verschwendungen gehören auch Fälle, wie jener der Stadt Bergen auf Rügen: Bergen kaufte 200.000 niederländische Regenwürmer, um den Boden des Fußballstadions aufzulockern. Die Würmer verweigerten aber den zugewiesenen Dienst. Schließlich wurde für eine Million Euro Kunstrasen verlegt. In anderen Fällen werden Fußwege angelegt, die im Nichts enden, Baugruben ohne weitere Verwendung mit monatlich 30.000 Euro gesichert oder Alphörner für norddeutsche Gemeinden aus Steuergeldern finanziert.
Den Verschwendungsatlas finden Sie hier